Duke Nukem Forever - TV-Spot in England (fast) verboten

Die britische Werbeaufsicht ASA hat die Ausstrahlungsgenehmigung für eine TV-Spot zum Ego-Shooter Duke Nukem Forever eingeschränkt. Der Grund: unverhältnismäßige Gewalt und Sexualität.

von Florian Inerle,
20.10.2011 16:55 Uhr

Die Sexualitäts-, und Gewaltdarstellung ist laut Prüfinstitut AVA unverhältnismäßig.Die Sexualitäts-, und Gewaltdarstellung ist laut Prüfinstitut AVA unverhältnismäßig.

Ein TV-Werbetrailer für den Shooter Duke Nukem Forever wurde von der britischen ASA (Advertising Standards Authority) aufgrund von »unverhältnismäßiger Sexualität und Gewalt« ausschließlich für das späte Abendfernsehen zugelassen. Grund dafür ist unter anderem, dass im Trailer mehrmals barbusige Frauen und halbnackte Mädchen in Schuluniform auftauchen. Das Video lief bislang auch im früheren Abendprogramm. Die ASA übernimmt in Großbritannien die Selbstregulierung für Werbeinhalte.

Take-Two Interactive, der Publisher von Duke Nukem Forever, verteidigte sich gegen die Sperrung mit der Aussage, im Spot sei Sexualität und Gewalt so »übertrieben und unrealistisch« dargestellt, um den Humor und geringen Grad an Realismus des Spiels wiederzugeben.

Das Prüfinstitut AVA argumentiert: »Wir haben bemerkt, dass in der Werbung zwei Mädchen in Schuluniform und viele weitere Frauen stark in Zusammenhang mit pornografischen Inhalten stehen und somit möglicherweise Mädchen zu sexueller Provokation anregen«. Die Werbung dürfe deshalb nicht vor 23.00 Uhr ausgestrahlt werden.

Wer sehen will, welcher Trailer zu Duke Nukem Forever so viel Aufregung verursacht hat, kann das Video auf GameStar.de ansehen.

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