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Auf geht's

E3 2014: Sony-PK-Analyse - Lang und breit und gut

Fast zwei Stunden nimmt sich Sony zu Beginn der E3 2014 Zeit, breitbeinig Hardware und Spiele zu präsentieren. Schaffen es die Japaner, den Schwung der erfolgreichen PS4-Einführung für sich zu nutzen?

von Markus Schwerdtel,
10.06.2014 17:10 Uhr

E3 2014 - Sony-Pressekonferenz - Fazit-Video zur PlayStation-Show 4:52 E3 2014 - Sony-Pressekonferenz - Fazit-Video zur PlayStation-Show

Andrew House hat allen Grund, sich bei Sonys E3-Pressekonferenz selbstbewusst auf die Bühne zu stellen. Schließlich ist er als Chef von Sony Computer Entertainment mit für den sehr erfolgreichen Start der PlayStation 4 verantwortlich. Allerdings zählt bei Konsolen nicht nur der gute Anfang, sondern vor allem auch der lange Atem auf der Strecke.

Im Klartext: Sony muss jetzt kontinuierlich Spiele für die PlayStation 4 liefern, damit Konkurrent Microsoft nicht doch noch aufholt. Und so eine E3-Show ist natürlich der ideale Ort, um diese Spiele zu präsentieren - was im Großen und Ganzen auch gelingt.

E3 2014 - Die Sony-Pressekonferenz - Bilder von der PlayStation-Show ansehen

Weißer September

Gleich zu Beginn holt Sony buchstäblich die großen Kaliber raus: Destiny von Bungie bekommt im Juli eine PS4-exklusive Betaphase, pünktlich zum Start des Spiels am 9. September wird es ein Bundle mit einer weißen Konsole geben - schick! Offenbar hat Sony hier besser mit Bungie bzw. Activision verhandelt als Microsoft, sowohl Betaphase als auch Bundle wären bei einem Multiplattform-Titel wie Destiny schließlich auch mit der Xbox One möglich gewesen. Gleiches gilt für GTA 5, dessen NextGen-Version Sony bei sich ankündigen darf, obwohl das Spiel ebenfalls für Xbox One und PC kommt.

Genau wie Phil Spencer bei Microsoft rührt auch Andrew House die Exklusivitäts-Werbetrommel und preist die PS4 als die Konsole an, auf der man die wichtigsten Titel früher, besser oder umfangreicher (etwa mit zusätzlichen Missionen in Batman: Arkham Knight) spielen kann. Oder gleich komplett exklusiv, wie The Order: 1886. Die davon gezeigten, ziemlich düsteren Szenen hinterlassen einen zwiespältigen Eindruck. Hoffentlich ist das fertige Spiel weniger Zwischensequenz-lastig als die extrem durchgeskriptete E3-Präsentation.

Exklusiv und schon bald da

The Order: 1886 ist für die E3-Show nur der Auftakt zum Reigen der PS4-exklusiven Spiele: Es folgen der Indie-Schönling Entwined (bereits jetzt im PSN-Store zu haben), das Infamous-Addon First Light (August) sowie das etwas holprig (aber charmant) präsentierte LittleBigPlanet 3 (kommt im November). Zum Schluss wird auch ein - leider nur kurzer - Trailer zu Uncharted 4 (2015) gezeigt.

Sonys sympathischer Spiele-Chef Shuhei Yoshida lässt es sich nicht nehmen, einen der wichtigsten Titel der Show selbst zu präsentieren. Lange unter dem Arbeitstitel Project Beast entwickelt, zeigt der gute Shu das neue Spiel von From Software (Dark Souls), Bloodborne. Das Spiel macht seinem Namen im gezeigten Rendertrailer alle Ehre, mal sehen, ob es Bloodborne 2015 dann ungeschnitten nach Deutschland schafft.

Schön aufgeteilt: Während Ubisoft bei der Microsoft-Veranstaltung längere Spielszenen aus Assassin's Creed Unity zeigt, gibt es bei Sony Far Cry 4 zu sehen. Das wirkt wie ein schöneres, ausgefeilteres, aber auch brutaleres Far Cry 3 und sieht in der gezeigten PS4-Fassung schon mal sehr gut aus.

Ekel und Indies

Fans von Blut und anderen Körperflüssigkeiten werden ohnehin in Zukunft gut bedient: Dead Island 2 von Yager (Spec Ops: The Line), Let It Die von Suda51, Mortal Kombat X, die PS4-Fassung von The Last of Us sowie das zugehörige Addon für Diablo 3 (inkl. Last-o-Us-Monstern) gehen alle nicht zimperlich mit Gekröse um. Lustiger wird's dafür bei Magicka 2 oder der PS4-Neuauflage von Tim Schafers Grim Fandango (endlich!).

Dead Island 2 - Render-Trailer zu E3-Ankündigung 2:19 Dead Island 2 - Render-Trailer zu E3-Ankündigung

Genau wie Microsoft will sich auch Sony noch stärker als ohnehin schon um Indies kümmern, als Paradebeispiel für dieses Engagement zeigt man zum Beispiel Hotline Miami: Wrong Number oder das abgedrehte Puzzle The Talos Principle von Croteam (Serious Sam-Reihe). Offenbar zahlt es sich aus, dass Sony schon seit PS3-Zeiten die Nähe der Indies sucht.

Star der Show: No Man's Sky

Wer hätte das gedacht: Der heimliche Höhepunkt von Sonys E3-Präsentation ist ebenfalls ein Indie-Spiel. No Man's Sky von Hello Games (Joe Danger) kommt zuerst für die PS4 und verbindet prozedural generierte Planeten (komplett mit Tierwelt, Pflanzen etc.) mit wilden Weltraum-Schlachten - und sieht dabei fantastisch aus. Das könnte einer der ersten Titel werden, die Sonys VR-Brille Morpheus vernünftig nutzen, von der übrigens während der E3-Show nichts in Aktion zu sehen war. Zwar soll es auf der eigentlichen Messe diverse Demos mit Morpheus geben, diese gab es allerdings auch schon auf der GDC im März zu sehen.

Gamewatch: No Man's Sky - Video-Analyse: Das ganze Universum zum Erforschen 18:19 Gamewatch: No Man's Sky - Video-Analyse: Das ganze Universum zum Erforschen


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