eBay - Wehrt sich gegen Verbot des PayPal-Zwangs

Nachdem die australische Wettbewerbsbehörde einen PayPal-Zwang für die Auktionsplattform nicht genehmigt hat, will eBay nun gegen diese Entscheidung vorgehen.

von Georg Wieselsberger,
16.06.2008 16:11 Uhr

Nachdem die australische Wettbewerbsbehörde einen PayPal-Zwang für die Auktionsplattform nicht genehmigt hat, will eBay nun gegen diese Entscheidung vorgehen. Aktuell setzt man zwar die Einführung der PayPal-Pflicht bis zum 15. Juli aus, will aber bis dahin mit der Australian Competition and Consumer Commission (ACCC) sprechen. eBay besteht nach wie vor darauf, dass die zwangsweise Nutzung von PayPal der Sicherheit von Käufern und Verkäufern dient. Die ACCC sieht darin eher einen Wettbewerbsverstoß gegen andere Zahlungsanbieter. Auch bei den Verkäufern auf eBay scheint der PayPal-Zwang eher als versteckte Gebühr anzukommen. PayPal, seit einiger Zeit eine Tochterfirma von eBay, berechnet beim Zahlungsempfang nach Verkäufen auf der Auktionsplattform Gebühren. Damit würde eBay die Verkäufer sowohl für die Auktion als auch für den Empfang des Kaufbetrages zur Kasse bitten.


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