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ECTS vs. Games Convention

Zeitgleich starteten Ende August die beiden größten Spielemessen Europas. Wir haben die siechende ECTS und den vitalen Herausforderer Games Convention besucht.

01.11.2002 15:12 Uhr

Bruce Shelley persönlich (links) präsentiert in Leipzig Jörg Langer Age of Mythology.Bruce Shelley persönlich (links) präsentiert in Leipzig Jörg Langer Age of Mythology.

Forsch legten die Veranstalter der Leipziger Games Convention die erste deutsche Spielemesse seit vier Jahren auf dasselbe Wochenende wie die ECTS in London. Der Plan: Der Newcomer sollte von Donnerstag bis Sonntag steigen und der Konkurrenz (traditionell Sonntag bis Dienstag) so Fachbesucher abgraben. Doch die englischen Messemacher gingen auf Konfrontationskurs und zogen ihre Veranstaltung auf das gleiche Datum vor. Ein mutiger Schritt, denn Kunden und vor allem Aussteller können schließlich nur eine Messe gleichzeitig besuchen. Stände auf beiden Veranstaltungen sind für die meisten Firmen zu teuer. Mittlerweile dürften die ECTS-Verantwortlichen ihre Entscheidung bereuen: Während in London im Vergleich zu den Vorjahren viele Aussteller und (Fach-)Besucher fehlten, tobte auf der für jedermann zugänglichen Games Convention das Spiele-Leben. Wir waren mit insgesamt fünf Redakteuren in England und Sachsen, um Highlights zu sichten und Geheimtipps aufzuspüren.

Hits in der Hitze

Unser ehemaliger Stellvertretender Chefredakteur Martin Deppe ist als Producer bei CDV unter anderem für Blitzkrieg verantwortlich.Unser ehemaliger Stellvertretender Chefredakteur Martin Deppe ist als Producer bei CDV unter anderem für Blitzkrieg verantwortlich.

Rund 160 Aussteller zeigten auf der Games Convention ihre Produkte. Während die angenehm klimatisierte Halle 2 nur zu etwa zwei Dritteln mit Ständen gefüllt war, kam in Halle 3 fast schon E3-Stimmung auf: Hitze, Gedränge und Lärm erinnerten manchen Fachbesucher an die weltgrößte Spielemesse in Los Angeles. Und auch die gezeigten Titel mussten sich nicht verstecken: Am Stand von Microsoft präsentierte Bruce Shelley Age of Mythology. Außerdem konnte man (neben unzähligen Xbox-Titeln) das fast fertige Impossible Creatures ausprobieren. Etwas enttäuschend allerdings das Endlosprojekt Freelancer. Die Messe-Version wirkte langweilig und stürzte ständig ab.

Bei Electronic Arts gab es zwar viel zu sehen, aber keine Überraschungen. Immerhin konnten die Spieler zum ersten Mal C&C Generals, Anno 1503 und diverse Sportspiele antesten. In einem Hinterzimmer hüpften wir außerdem mit Harry Potter 2 durch Hogwarts und bauten in Sim City 4 Städte. Riesig auch der Stand von Ubi Soft. Neben vielen Konsolentiteln waren für PC-Spieler vor allem Raven Shield und Splinter Cell interessant. Volles Programm bei Codemasters: In einem Originalauto als Kulisse drehten Besucher mit Colin McRae 3 Proberunden. Etwas enttäuschend fanden wir das Angebot von Eidos. Zwar war Praetorians spielbar, von Deus Ex 2 gab's aber nur einen langweiligen Trailer. Der geplante Auftritt von Warren Spector samt spielbarer Version fiel ins Wasser. Die Playstation-2-Fassung von Tomb Raider 6 riss uns auch nicht vom Hocker. Mit Vivendi Universal und Take 2 fehlten zwei große Hersteller auf der Games Convention völlig. Beide wollen aber nächstes Jahr dabei sein.

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