Eine Chance für den E-Sport

von Walter Reindl,
19.04.2007 15:25 Uhr

In den vergangenen zehn Monaten war Deutschland mit sportlichen und kulturellen Großereignissen mehr als gesegnet. Die Fußball-WM, die Handball-WM und auch der Kirchentag zogen Millionen von Menschen an. Als Nächstes stehen in knapp 18 Monaten die World Cyber Games in Köln auf dem Plan. Aber können die sich wirklich schon in die Reihe der internationalen Großveranstaltungen einreihen? Allerdings! In der Jugendkultur haben die Olympischen Spiele der Videogames den gleichen Platz wie eine Fußball-WM.

Wem verdanken wir die WCG im eigenen Land? Wo doch die so spezifisch deutsche »Killerspiel«- Debatte kein Ende finden will? In erster Linie der Stadt Köln und deren Oberbürgermeister. Trotz der »Berufs-Bedenkenträger«, für die PC- und Videospiele die gern genommene Ursache für viele Probleme der jungen Generation sind, werden auch die so genannten »Killerspiele« ein fester Bestandteil der Wettbewerbe sein. Und das ist gut so. Denn nur so können wir gemeinsam mit Teilnehmern aus 100 Nationen der Welt (und deutschen Politikern) zeigen, dass die World Cyber Games kein Treffen von Hobby-Mördern sind, sondern der friedliche Höhepunkt eines E-Sport- Jahres. Nun liegt es an uns, ein wirkliches Fest daraus zu machen.


Kommentare

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

wird geladen ...