Electronic Arts - Publisher macht mittlerweile 74 Prozent des Umsatzes mit DLCs und Mobile

Service Games sind ein Trend der Zukunft, aber auch schon der Gegenwart. Mit ihren Live Games Fifa, Die Sims und Star Wars: Galaxy of Heroes verdient EA mehr Geld als mit harten Spielverkäufen.

Electronic Arts stellt in den eigenen Umsätzen fest: Games as a Service bleiben der Erfolgstrend der Gegenwart. Electronic Arts stellt in den eigenen Umsätzen fest: Games as a Service bleiben der Erfolgstrend der Gegenwart.

Lediglich 26 Prozent von EAs Umsatz wurde im 2. Quartal 2017 mit tatsächlichen digitalen und physischen Spieleverkäufen gemacht. Das berichtet Branchen-Analyst Daniel Ahmad, der für die bekannte Marktforschungs-Firma Niko Partners arbeitet. Stramme 74 Prozent Umsatz brachte stattdessen der Erlös aus laufenden Service- und Mobile-Titeln.

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Damit sind DLC-Verkäufe durch Ingame-Shops in laufenden Spielen gemeint, also beispielsweise bei Fifa 17, Battlefield 1 oder dem Mobile-Titel Star Wars: Galaxy of Heroes. Die Seite Venturebeat stützt diese These mit einem ausführlicheren Beitrag zur finanziellen Lage von EA im vergangenen Fiskaljahr (das im Juni 2017 endete): Die Spielerschaft von Fifa 17 Ultimate Team sei im Jahr um 11 Prozent gewachsen, die Community von Fifa Mobile stieg auf 95 Millionen Spieler, Die Sims 4 hat seine Fanbase um 20 Prozent vergrößert und, und, und.

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Diese Zahlen zeigen, dass die Publisher zunehmend unabhängiger von häufigen neuen Releases werden. Bei Take Two sehen die Umsätze dank GTA Online ebenfalls stabil aus - und obwohl Red Dead Redemption 2 nach hinten verschoben wurde, rechnet man mit einem starken Jahr 2017. Im Gegensatz dazu konnte EAs großer Spiele-Release Mass Effect: Andromeda den Erwartungen des Publishers und der Community kaum gerecht werden. Das entsprechende Bioware-Studio wurde jüngst aufgelöst.

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