Electronic Arts - »Spiele sind immer noch kein Massenmarkt«

EAs CCO Richard Hilleman glaubt, den Spielemarkt trennt noch viel von wirklichen Massenmedien wie das Fernsehen. Nur im Mobil- und Social-Markt sei man bereits nahe am Massenmarkt.

von Daniel Feith,
12.04.2013 09:50 Uhr

Richard Hilleman, CCO bei Electronic ArtsRichard Hilleman, CCO bei Electronic Arts

So erfolgreich sich die Spielebranche zu einer globalen Entertainment-Industrie gewandelt hat - von einem Massenmedium könne noch keine Rede sein. Dies behauptet Richard Hilleman, Chief Customer Officer beim Publisher Electronic Arts bei einer Konferenz in England, bei der es im »Connected TV«, also mit dem Internet verquicktes Fernsehen und Spiele-Apps auf Fernsehern ging. Hilleman sagt:

»Wir müssen klarstellen, dass die Spielefirmen wissen, was Massenmarkt wirklich bedeutet. Wir sind jedenfalls noch keiner. Am nähesten kommen wir im Social- und Mobilbereich heran. Aus meiner Sicht ist Fernsehen der Massenmarkt und wir nur der Randbereich. Die Frage ist: Denken die Kunden auch so? Sehen sie uns als so speziell, dass wir diese zwei Dinge nicht mischen können?«

Die Spieleindustrie wisse immer noch nicht, wie man große Zielgruppen anspreche, nicht einmal bei erfolgreichen Facebook- und Mobile-Spielen. Deswegen sei Connected-TV so entscheidend für Electronic Arts. Am Ende des Tages legten die Kunden ihre Telefone und Tablets weg, um sich dem Fernseher zuzuwenden. Deswegen sei der das Tor zu vielen potentiellen neuen Kunden.

Es habe keinen Sinn darauf zu warten, dass Apple TV die Tür zum Spiele-App-Markt aufstoße. Das iPad habe auch vom klassischen Konsolenmarkt viel weniger abgezwackt als das allgemein behauptet würde.

Was meinen Sie? Hat Hillemann Recht, dass in Spiele-Apps auf dem heimischen TV der Massenmarkt schlummert?

via GI International


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