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Razer Mamba 2015 - 16.000 dpi, anpassbare Klickstärke und kabellos

Razer stellt auf der E3 mit der Neuauflage der Razer Mamba und der Razer Mamba Tournament Edition seine neuesten Gaming-Mäuse vor. Wir konnten bereits Vorab einen Blick darauf werfen und uns einen Eindruck von den neuen Features machen.

von Jan Purrucker,
16.06.2015 15:00 Uhr

Mit der Razer Mamba bringt Razer eine Neuauflage der Wirless-Maus mit Premium-Ausstattung zum Premium-Preis.Mit der Razer Mamba bringt Razer eine Neuauflage der Wirless-Maus mit Premium-Ausstattung zum Premium-Preis.

Im Rahmen der diesjährigen E3 stellt Razer die neuste Version der Razer Mamba vor. Um der europäischen Presse auch ohne einen Messebesuch die Maus vorab präsentieren zu können, lud Razer einige Journalisten nach Berlin ein. Wir waren dabei und durften die für das dritte Quartal angekündigte und 180 Euro teure kabellose Flaggschiff-Maus begutachten und einen Prototypen der kabelgebunden Razer Mamba Tournament Edition (100 Euro) mit in die Redaktion nehmen. Wir haben einige Tage mit der Mamba gespeilt und schildern unsere Eindrücke des Prototypen – ein ausführlicher Test der Razer Mamba 2015 und der Tournament Edition folgt, sobald die finalen Versionen auf den Markt kommen.

Die Razer Mamba war bei ihrem Erscheinen 2005 eine der ersten kabellosen Gaming-Mäuse, die durch ihre hohe Präzision eine ernstzunehmende Alternative zu den traditionellen Mäusen mit Strippe darstellte. Für ihre Abtastgenauigkeit von 5.500 dpi nutzte sie die zweite Generation von Razers Laser-Sensoren. 2012 erschien die nächste Version der Mamba bereits mit 6.400 dpi und wurde 2014 noch von der Razer Naga mit 8.200 dpi übertroffen.

Laut Razer-Mitbegründer und Creative-Director Min-Liang Tan verlangen angesichts der stetig steigenden TFT-Auflösungen und populärer werdenden Multi-Monitor-Setups immer mehr Spieler nach Mäusen mit sehr hohen dpi-Zahlen. Razer beruft sich zusätzlich auf Daten, die der Cloud-Treiber Synapse 2.0 anonym von den Nutzern sammelt.

Demnach würden besonders Spieler in Amerika und Asien gerne mit hohen dpi-Zahlen spielen, während es Europäer und Russen eher low sense angehen lassen. Also setzte sich Razer mit Philipps zusammen und entwickelte den 5G (fünfte Generation) Laser Sensor mit nativen 16.000 dpi. Sicher wird kaum ein Spieler dieses irrwitzige dpi-Angebot voll ausreizen, aber der Sensor soll gleichzeitig die Grundlage für künftige Eingabegeräte bilden.

Razer Mamba Laut Razer hält der Akku der Razer Mamba bis zu 20 Stunden Spielzeit durch und der Sensor schafft wie kabelgebundene Mäuse einen Polling-Rate von 1.000 Hz.

Razer Mamba Tournament Edition Die Tournament Edition der Mamba muss ohne die anpassbare Klickstärke auskommen und ist kabelbunden – nutzt aber den gleichen Sensor.

Razer Sensor History Razers neuste Mamba nutzt die fünfte Generation von Razers Laser-Sensoren. Bei der Razer Boomslang von 1998 kam noch eine Kombination aus optischen Sensor und Kugel zum Einsatz.

Präzision

Um die Qualität des Sensors testen zu können, gab uns Min-Liang Tan einen Prototypen der Razer Mamba Tournament Edition mit – die ist im Gegensatz zur Mamba 2015 zwar kabelgebunden, nutzt aber den gleichen Sensor. Im Arbeits- und Gaming-Test hinterlässt der Sensor einen sehr guten Eindruck und arbeitet extrem präzise und durch den Verzicht von Maus-Begradigung oder -Beschleunigung auch sehr direkt. Während sich die dpi-Zahl bei den meisten aktuellen Mäusen lediglich in 50-dpi-Schritten einstellen lässt, können wir die Zahl bei der Mamba über den Razer-Synapse-Treiber bis aufs einzelne dpi von 100 bis 16.000 einstellen. Im Treiber können wir außerdem fünf dpi-Stufen festlegen, zwischen denen wir über zwei Tasten hinter dem Mausrad wechseln. In der Praxis dürften aber wohl nur die wenigsten Spieler eine derart feine Anpassbarkeit benötigen. Selbiges gilt für die maximalen 16.000 dpi, die uns selbst beim Test mit zwei 4K-Monitoren deutlich zu schnell und zittrig waren.

Ein weiteres Feature der Razer Mamba das in die Kategorie »nice to have« fällt, ist die 0,1 mm geringe Lift-Off-Distanz. Eine niedrige Lift-Off-Distanz ist besonders für Spieler wichtig, die mit geringer dpi-Zahl beziehungsweise Maus-Sensitivität spielen und die Maus dementsprechend oft vom Pad abheben und umsetzen. Um dabei Ruckler und Ungenauigkeiten zu vermeiden, sollte der Sensor nämlich keine Steuersignale übertragen, solange die Maus in der Luft ist und erst nachdem Absetzen wieder reagieren.

Bislang liegt die Untergrenze für Laser-Sensoren hier bei 1,0 Millimeter und somit bereits sehr knapp über dem Mauspad. Razers 5G-Sensor soll bereits bei 0,1 Millimeter stoppen, was auf dem Papier eine deutliche Steigerung darstellt. Allerdings funktionierte das Feature bei unserem Testgerät wohl noch nicht perfekt – sobald wir die Mamba Tournament Edition knapp über dem Mauspad halten, fängt der Cursor das Zittern an.

Ladestation Zum Aufladen schließen wir die Mamba entweder an das USB-Kabel an oder legen sie auf die Ladestation, wo sie ein Magnet festhält.

DPI-Anpassung im Treiber In Razers (optional) cloud-basiertem Synapse-2.0-Treiber können Sie die dpi-Zahl der Mamba sehr genau einstellen.

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