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Auf geht's

Es war einmal #47 - Guybrush Threepwood in 3D

Diese Woche in »Es war einmal«: Monkey Island 4: Flucht von Monkey Island.

von Peter Smits,
08.01.2011 10:00 Uhr

Täglich berichtet GameStar.de über die aktuellen Ereignisse in der Welt der Videospiele, doch wie ist der »status quo« überhaupt entstanden? In dem wöchentlichen Format »Es war einmal« wagen wir den Blick in die Vergangenheit und präsentieren Ihnen die wichtigsten News, die heißesten Gerüchte, und die besten Neuerscheinungen vor genau neun Jahren.

03. Januar 2002 - 09. Januar 2002

Die wichtigste News

Monkey Island 4: Flucht von Monkey Island erscheint

Als Monkey Island 3: Der Fluch von Monkey Island im Jahre 1997 erschien, machte es Einiges anders als die von vielen Spielern geliebten Vorgänger. Der Zeichenstil war ein anderer, die Aktionsmünze wurde als Benutzerschnittstelle eingeführt und die kultigen Figuren rund um den Möchtegernpiraten Guybrush Threepwood hatten auf einmal eine Stimme. Die Fans waren sich uneinig: Für einige ist der dritte Teil der Adventure-Serie bis heute der Beste, andere bevorzugen den Stil der ersten beiden Abenteuer.

Kleiner Zeitsprung: Als Monkey Island 4: Flucht von Monkey Island vor rund neun Jahren erschien, machte es Einiges anders als die Vorgänger. Die Grafik erstrahlte erstmals in 3D, die Steuerung wurde komplett überarbeitet und das SCUMM-System wurde durch die GrimE-Engine ersetzt. Dieses Mal waren sich die Fans jedoch einig: Kaum ein Monkey-Island-Veteran würde den vierten Teil der Serie als Besten bezeichnen. Zu viel ist bei der Umsetzung danebengegangen.

» Den Test von Monkey Island 4 auf GameStar.de lesen

An der Grafik schieden sich noch die Geister - und das ist positiv gemeint. Die sonst liebevoll gezeichneten Charaktere wurden dank der neuen Technik als niedrig aufgelöste 3D-Modelle dargestellt. Auch die Umgebung, die bisher ebenfalls gezeichnet wurde, wurde in die dritte Dimension verfrachtet. Selbst für die damalige Zeit war die Engine nicht auf dem aktuellen Stand: die Schauplätze wirkten statisch und die schlecht animierten Figuren erinnerten an die Augsburger Puppenkiste. Gleichzeitig konnte die Auflösung nicht höher als 640 mal 480 Pixel gestellt werden - zu wenig für 2002. Viele Spieler beklagten einen Verlust der Atmosphäre, andere lobten die Mühen der Entwickler, die Optik der Vorgänger wieder einzufangen. Denn auch bei veralteter Technik wurde der Comic-Stil beibehalten.

Monkey Island 4 - Screenshots ansehen

Während also bei der Grafik noch Pluspunkte zu vergeben waren, löste die Steuerung größtenteils Empörung aus. In den ersten drei Teilen klickte der Spieler mit der Maus dorthin, wohin sich der Protagonist Guybrush bewegen sollte. Auch Aktionen wurden mithilfe des technischen Nagers durchgeführt. Ein reinrassiges Point & Click-Adventure eben. In Monkey Island 4 übernahmen die Entwickler von LucasArts die Steuerung des Adventures Grim Fandango. Der Spieler steuerte den Anti-Helden direkt mit der Tastatur. Die Pfeiltasten sorgten dafür, dass sich Guybush drehte und lief, während andere Tasten für Aktionen bestimmt waren. Dies war alles andere als intuitiv; die Tastatursteuerung war der Maussteuerung in allen Belangen unterlegen.

Auch wenn sich dies so liest, als sei Monkey Island 4 ein Reinfall gewesen: Das Spiel war immer noch großartig. Der Charme blieb größtenteils erhalten, genauso wie die fantastischen Rätsel und der urkomische Humor. In der Erinnerung bleibt aber meist die Enttäuschung: Während die ersten drei Monkey-Island-Teile erstklassig waren, musste sich Teil 4 mit einer 2+ begnügen.

Was ist sonst noch passiert?

Unreal Tournament 2 wird vorgestellt +++ Duke Nukem Forever soll im Januar erscheinen +++ Das Black & White-Addon bekommt einen Termin +++ Microsoft will einen eigenen Handheld herausbringen +++


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