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Es war einmal #52 - Das »beste Strategiespiel aller Zeiten«

Diese Woche in »Es war einmal«: Nachfolger-Gerüchte zum »besten Strategiespiel aller Zeiten«.

von Peter Smits,
12.02.2011 10:10 Uhr

Täglich berichtet GameStar.de über die aktuellen Ereignisse in der Welt der Videospiele, doch wie ist der »status quo« überhaupt entstanden? In dem wöchentlichen Format »Es war einmal« wagen wir den Blick in die Vergangenheit und präsentieren Ihnen die wichtigsten News, die heißesten Gerüchte, und die besten Neuerscheinungen vor genau neun Jahren.

07. Februar 2002 - 13. Februar 2002

Die wichtigste News

Gerüchte um Total Annihilation-Nachfolger

Es war eines dieser Spiele, die Geschichte schreiben würden. Als das Team von Cavedog rund um Lead Designer Chris Taylor im Jahr 1997 das Echtzeit-Strategiespiel Total Annihilation veröffentlichte, sprangen sie damit nicht nur auf den Erfolgs-Zug der Command & Conquers und der Dunes auf. Stattdessen bot Total Annihilation ein Gefühl von Umfang, Tiefe und Größe, das alle bisherigen Strategiespiele weniger strategisch aussehen ließ. Der Grund dafür war weniger die Hintergrundgeschichte um den Kampf zwischen den beiden Fraktionen Arm und Core. Viel eher lag es an mehreren Features, die das Strategie-Genre insgesamt voranbrachten.

So war es in Total Annihilation erstmals möglich, einzelne Einheiten zu Verbänden zusammenzuschließen, was die strategische Planung und Umsetzung entsprechend erleichterte. Außerdem wurde eine Funktion eingebaut, mit der man den Einheiten oder Verbänden nicht nur Befehle wie beispielsweise »Patrouille« geben konnte, man konnte diese Befehle auch hintereinanderstellen, wodurch die entsprechenden Einheiten diese »To-Do-Liste« nach und nach abarbeiten.

Auch die Grafik setzte neue Maßstäbe: In Total Annihilation wurden die Einheiten als texturierte Polygone dargestellt, was dem heutigen Standard entspricht. Bis dahin wurden für solche Darstellungen üblicherweise noch so genannte Sprites genutzt. Im GameStar-Test erhielt der Titel eine Spielspaß-Wertung von 88%, er gewann zahlreiche »Game of the Year« Auszeichnungen und die englischsprachige Videospiel-Seite Gamespy kürte Total Annihilation 2004 sogar zum besten Echtzeit-Strategiespiel aller Zeiten.

Supreme Commander - Screenshots ansehen

Das Spiel erhielt zwei Erweiterungen, Die Core-Offensive und Battle Tactics . Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hatte Chris Taylor das Studio aber bereits verlassen. Der Quasi-Nachfolger Total Annihilation: Kingdoms konnte nicht an den Erfolg des ersten Teils anknüpfen. Einerseits gefiel das Fantasy-Setting nicht jedem, andererseits bot es keine spielerischen Neuerungen. Dementsprechend musste das Entwicklerstudio Cavedog im Jahr 1999 schließen und die Rechte an der Marke Total Annihilation fielen an das Unternehmen Infogrames (heute Atari). Seitdem warteten die Fans auf ein neues Lebenseichen ihrer Lieblingsserie.

Vor rund neun Jahren, am 8. Februar 2002, sollten sie es bekommen. In einem Interview äußerte sich Chris Taylor, der mittlerweile bei seiner eigenen Firma Gas Powered Games arbeitete, zu einem eventuellen Total Annihilation-Nachfolger. Zwar sei er zurzeit noch mit der Entwicklung von Dugeon Siege beschäftigt, er wolle aber in Zukunft ein neues Strategiespiel-Projekt starten. Dabei handelt es sich vermutlich um Supreme Commander , das im Jahr 2007 veröffentlicht wurde und als Total Annihilation-Nachfolger im Geiste gilt.

Chris Taylor hatte es wieder geschafft, ein Strategiespiel zu entwickeln, das unglaubliche Tiefe bot und sich »riesig« anfühlte, die Fans der alten Total-Annihilation-Spiele waren größtenteils zufrieden. Mit Supreme Commander 2 , das im vergangenen Jahr erschien, wollte man die Benutzerfreundlichkeit steigern. Das führte zu einer Vereinfachung des Spielprinzips und wurde von den Fans eher negativ aufgenommen.

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