Evga Nforce 780i SLI FTW - Test: 775-Board mit Triple-SLI

Einzige Platine im Test mit Nforce-Chipsatz. Wer (Triple-)SLI nicht braucht, kauft bei den Intel-Modellen trotz ähnlich umfangreicher Ausstattung günstiger.

von Florian Klein,
08.08.2009 13:15 Uhr

Dank Nforce-780i-Chipsatz einzige SLI-Platine im Test, die den hohen Preis von 180 Euro mit viel Ausstattung rechtfertigen will. Mit einem Preis von 180 Euro ist das Nforce 780i SLI FTW von Evga das teuerste Mainboard im Test. Dafür hat es gleich drei PCIExpress- 16x-Slots für Grafikkarten, die bis zu drei Geforce-Platinen im Triple-SLI-Modus unterstützen. Die Ausstattung überzeugt mit zehn USB-, zwei GBit- LAN- sowie einem Firewire-Port. Ein moderner, externer SATA-Anschluss fehlt allerdings. Übertakter freuen sich über die leistungsfähige Heatpipe- Kühlung, die ein mitgelieferter Mini-Lüfter auf Wunsch noch verstärkt. Der rotiert aber trotz Lüftersteuerung im Bios deutlich wahrnehmbar, falls er die Kühlleistung spürbar verbessern soll. Die ausgefeilte Regelung für CPUund Gehäuselüfter gefällt uns beim Nforce 780i SLI FTW aber am besten von allen Kandidaten.

Ebenso umfangreich präsentiert sich das Bios hinsichtlich der vielen Übertaktungseinstellungen, die präzise Takt- und Spannungsveränderungen erlauben. Trotz allem lohnt die Platine wegen des üppigen Preises von 180 Euro nur für Spieler, die tatsächlich zwei oder drei Geforce-Karten im SLI-Modus betreiben wollen.


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