Faery: Legends of Avalon - Eine Fee für alle Fälle

Im neuen Rollenspiel der Silverfall-Macher lastet das Schicksal einer ganzen Nation auf Ihren zierlichen Feen-Schultern, den bei Faery - Legends of Avalon sind Sie als solch zartes Flatterwesen unterwegs.

von GameStar Redaktion,
15.07.2010 12:06 Uhr

Das französische Entwickler-Team Spiders Studios hat eine ungewöhnliche Heldenfigur für sein kommendes Rollenspiel Faery: Legends of Avalon auserkoren. Statt muskelbepackten Krieger oder Kampfstab schwingenden Magier ziehen Sie als leichtfüßige Fee in eine farbenfrohe Fantasywelt – und sollen selbige vor dem Untergang bewahren.

Solch zarte Elfen-Wesen sollen bei Faery: Legends of Avalon das Fantasy-Reich Avalon retten.Solch zarte Elfen-Wesen sollen bei Faery: Legends of Avalon das Fantasy-Reich Avalon retten.

Der Titel Faery: Legends of Avalon sagt Ihnen so wenig, wie der Name Spiders Studios? Kein Wunder, Faery wurde erst kürzlich als Download-Spiel vom französischen Publisher Focus Home Interactive angekündigt. Der Entwickler Spiders Studios ist bislang nur mit Xbox 360-Umsetzungen, unter anderem zu Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper , und der Ankündigung des Action-Rollenspiels Mars in Erscheinung getreten. Um das Sci-Fi-Abenteuer ist es inzwischen sehr still geworden, Faery: Legends of Avalon soll hingegen noch im Herbst 2010 für PC, Xbox 360 und Playstation 3 erscheinen.

Im Auftrag seiner Majestät

Die ersten Infos zur Hintergrundgeschichte von Faery: Legends of Avalon sind vage. Fest steht, dass Ihre Spielfigur nach jahrhundertelangem Schlaf erwacht und von Oberon, dem König der Feen, vor die größtmögliche Aufgabe gestellt wird.

Grafikkontraste: Liebevolles Figurendesign gegen hässliche Landschaften. Grafikkontraste: Liebevolles Figurendesign gegen hässliche Landschaften.

Sie sollen das Fantasyreich Avalon vor einer noch nicht näher benannten Bedrohung bewahren. Was es mit dem langen Schlaf und warum ausgerechnet Ihnen die Rettungsmission zufällt, lassen die Entwickler bislang offen.

Ihr Abenteuer führt Sie quer durch die in vier Zonen unterteilte Feen-Welt und an legendäre Orte wie den Weltenbaum oder an Deck des Fliegenden Holländers. Nach und nach werden sich Ihrer flügelschlagenden Spielfigur immer mehr Begleiter an die Seite gesellen. Einige Freunde werden Sie brauchen, um die Hauptgeschichte abschließen zu können, andere Partymitglieder sind optional. Die Entwickler gehen sogar so weit, dass einige der Kumpane regelrecht versteckt sein sollen und wohl erst durch besondere Questreihen freigespielt werden.

Zug um Zug zur Feenschlacht

Beim Kampfsystem setzt Faery: Legends of Avalon auf Risiko und versucht sich an rundenbasierten Schlachten – der Massenmarkt von Diablo bis Dragon Age ist (teils pausierbare) Echtzeitklopperei gewohnt. Mehr Details zum Kampfsystem können wir Ihnen an dieser Stelle noch nicht verraten, denn die Informationslage ist dünn und wir warten bislang noch auf eine spielbare Vorschauversion.

Wie es sich für ein waschechtes Rollenspiel gehört, gewinnen die Charaktere an Erfahrung. Mit jedem Levelaufstieg können Sie die Figuren an Ihren Spielstil anpassen. So tauschen wir unsere Libellenflügel beispielsweise gegen Schmetterlingsschwingen und können fortan Blitze verschießen. Später bauen wir den Angriff mit einem so genannten »Wassermuster« weiter aus und beschwören nun Stürme herauf.

Die Zeit wird knapp

Die ersten Screenshots zu Faery: Legends of Avalon versprechen einen fast schon comichaften Grafikstil. Kein Wunder schließlich haben viele Mitarbeiter beim Entwickler Spiders Studios zuvor an dem Action-Rollenspiel Silverfall mitgewirkt. Auch dort kam die so genannte Cel-Shading-Optik zum Einsatz, die die Außenseiten der Figuren und Gegenstände schwarz umrandet und so einen Zeichentrick-ähnlichen Eindruck erweckt.

Faery: Legends of Avalon - Screenshots ansehen

Stilsicherheit hin oder her, bei den groben Texturen und kargen Landschaften sollten die Entwickler bis zum Release noch mal kräftig nachbessern. Das 2008er Prince of Persia hat gezeigt, dass sich Cel-Shading-Grafik und Detailreichtum nicht ausschließen müssen.


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