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Auf geht's

Fast & Furious Five - Ein Coup auf vier Rädern

Da wird das Gaspedal bis auf die Fußmatte getreten - im neuen Kinofilm Fast & Furious Five wagen Vin Diesel und Paul Walker einen gewaltigen Coup in Rio und legen sich mit Supercop The Rock an.

von Christian Mester,
29.04.2011 19:53 Uhr

Als Vin Diesel 2008 für den vierten The Fast and the Furious mit dem mäßig einfallsreichen deutschen Titel »Fast & Furious: Neues Modell. Originalteile« unterschrieb, tat er das eigentlich nur ungern. Im Grunde hatte er mit der Abspannszene im ersten Teil bereits mit seiner Figur Dom abgeschlossen und hegte andere Zukunftspläne.

Diesel hatte vor, eine epische Verfilmung des elefantösen Feldzugs Hannibals gegen Rom zu inszenieren. Nachdem aus dem teuren Sandalenprojekt nichts geworden war und sein Gastauftritt in The Fast and the Furious: Tokyo Drift indes Begeisterungsstürme auslöste, stieg er also zähneknirschend zurück ins schwarze Monster. Mit großem Erfolg, denn sein darauf folgendes Comeback im Vierten machte den Teil zum erfolgreichsten der Reihe.

Fast & Furious Five - Bilder zum Kinofilm ansehen

Dass es nach so kurzer Zeit nun schon einen neuen gibt, sollte nicht überraschen, jedoch, dass der neue Film tatsächlich jede Menge frischen Wind mitbringt. Mit Dwayne »The Rock« Johnson gibt es erstmals einen namhaften Gegenspieler für den ehemaligen Türsteher Vin Diesel, der eigentlich Mark Vincent heißt. Man entschloss sich zudem dazu, viele bekannte Nebenfiguren aus den vorherigen Teilen zurück zu holen. Der Plan: ein Team-Projekt, bei dem sie zusammen einen gewaltigen Raub durchziehen – und es wäre nicht Fast & Furious, würden sie dies nicht mit getunten Autos versuchen.

Die Story

Nachdem Ex-Cop Brian O’Conner (Paul Walker) am Ende des vierten Teils seinen Freund Dom (Vin Diesel) auf dem Weg zum Gefängnis befreite, tauchen die nun landesweit gesuchten Kriminellen im sonnigen Rio unter. Als ihnen dort das Geld ausgeht, nehmen sie den riskanten Job an, Autos aus einem fahrenden Zug zu stehlen. Trotz guten Gelingens kommen dabei Polizisten ums Leben, was ihr Auftraggeber, ein mächtiger Drogenbaron (Joaquin de Almeida), ihnen kurzerhand in die Schuhe schiebt.

Dom und Brian schwören folglich Rache und holen sich dafür ein paar alte Freunde nach Rio. Zusammen mit Vince (Matt Schulze, Teil 1), Roman (Tyrese Gibson, Teil 2), Han (Sung Kang, Teil 3), Gisele (Gal Gadot), Tego (Tego Calderon) und Rico (Don Omar, alle Teil 4) nehmen sie sich vor, in einer riskanten Aktion 100 Millionen Dollar zu stehlen. Derweil taucht Agent Luke Hobbs (The Rock) in Rio auf, ein bis an die Zähne bewaffneter Elite-Agent mit gepanzerten Fahrzeugen, der die gesuchten Flüchtlinge eigenhändig dingfest machen will.

Bis der Auspuff glüht

Wer hätte gedacht, dass es eines Tages fünf Teile dieser Reihe geben würde? Diesel selbst nicht einmal, schließlich hatte er 2 Fast 2 Furious damals abgelehnt, weil er seinen Figuren Xander »xXx« Cage und Richard B. Riddick größere Langlebigkeiten zutraute. Dass aus den beiden Reihen nichts Größeres wurde, ist nun eine Sache, aber es ist zweifellos nachvollziehbar, wieso die Fast & Furious Filme so beliebt sind.

Mit kleineren Abweichungen sind alle vier oberflächliche, aber nie zu alberne Actionfilme mit einfallsreichen Stunts, jeder Menge Abwechslung und Kurzweil; dazu macht es einfach immer wieder Spaß, Diesel und Walker in ihren Rollen zu sehen. Ein Konzept, das auch beim neuen Film die Grundlage bildet.

Walker und Diesel sind zwar nach wie vor keine überragenden Schauspieler, lassen es aber selbst in völlig überzogenen Actionszenen immer glaubhaft aussehen, Weltklassefahrer zu sein, und sind überdies durchaus charismatisch. Es gibt einige Szenen, in denen sich beide an Emotionen wagen und wie üblich daran scheitern, doch Regisseur Justin Lin belässt es glücklicherweise bei wenigen solcher Momente.

Da Dom und Brian nun enge Freunde sind und Dom nicht der Gesprächigste ist, holt Lin alte Bekannte aus den vorherigen Filmen mit ins Boot, die die Stimmung auflockern und jeweils ganz eigenen Humor mit einbringen. Schräg ist dabei die Tatsache, dass die Figur des Han eigentlich schon im dritten Film verstarb und die Teile Vier und Fünf nur seinetwegen extra zeitlich vor Tokyo Drift angelegt wurden.


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