Flickr & Virtual Reality - 360-Grad-Fotos mit Oculus Rift ansehen

Der bekannte Bilder-Dienst Flickr arbeitet daran, das Ansehen von 360-Grad-Fotos auch mit Virtual-Reality-Headsets wie Oculus Rift zu ermöglichen.

von Georg Wieselsberger,
14.09.2015 11:34 Uhr

Flickr will auch Virtual-Reality-Headsets mit speziellen Funktionen unterstützen.Flickr will auch Virtual-Reality-Headsets mit speziellen Funktionen unterstützen.

Auf dem XOXO-Festival in Portland in den Vereinigten Staaten hat der bekannte Bilderdienst Flickr ein neues Virtual-Reality-Projekt vorgestellt, das demnächst in das Angebot des Dienstes integriert werden soll. Wie Engadget berichtet, führte Flickr das Ansehen von 360-Grad-Aufnahmen über ein Virtual-Reality-Headset vor. Bei der Veranstaltung war ein Oculus Rift in Form des Development Kit 2 an einen PC angeschlossen, der dem Nutzer auf diese Weise die 360-Grad-Panorama-Aufnahmen anzeigte. Der Nutzer konnte durch Bewegen des Kopfes die Szene ansehen. Am unteren Rand des VR-Bildes befanden sich ähnliche wie auf der Flickr-Webseite pinke und blaue Bälle, die durch Ansehen zum Blättern durch die vorhandenen Aufnahmen verwendet werden konnten.

Der Projektleiter Bertrand Fan arbeitet laut eigener Aussage erst seit einigen Wochen an dieser neuen Nutzungsmöglichkeit für Flickr. Ziel ist es, jede Seite auf Flickr, auf der eine 360-Grad-Aufnahme zu sehen ist, mit einem Link auszustatten, der das Ansehen mit einem Virtual-Reality-Headset ermöglicht. Aktuell funktioniert die Demo zwar nur mit Oculus Rift, es sollen aber auch andere VR-Headsets unterstützt werden.

Laut Fan soll später sogar ein eigener Bereich bei Flickr geschaffen werden, der nur für entsprechende Aufnahmen gedacht ist. Schon jetzt gibt es dort eine wachsende Community für Panorama-Aufnahmen. Langfristig denkt Fan sogar daran, Flickr VR so auszubauen, dass die Nutzer ihre Bild-Bibliothek ähnlich wie in Minority Report nur mit Handbewegungen aufrufen, darin blättern und sogar sortieren können. Die erste Version von Flickr VR soll Anfang 2016 auf der Webseite des Dienstes veröffentlicht werden.

Quelle: Engadget

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