For Honor - Alle Klassen mit Vor- und Nachteilen

Ritter, Samurai, Wikinger - alle Klassen in For Honor haben Vor- und Nachteile. Wir verraten, welcher Krieger aus welcher Fraktion für Sie der beste ist.

von Dimitry Halley,
08.02.2017 08:02 Uhr

For Honor - Multiplayer-Video: Dominion-Spaß in der Closed Alpha 16:50 For Honor - Multiplayer-Video: Dominion-Spaß in der Closed Alpha

Der Battle Royale ist eröffnet: In For Honor treten Ritter, Samurai und Wikinger gegeneinander an, schnetzeln sich das Leben aus dem Leib und bringen ihrer Fraktion den Sieg. Okay, so ganz getrennt findet das Ganze nicht statt - vor jedem Match entscheiden wir uns völlig frei, welche Klasse wir aus welchem Volk spielen wollen und dann landen wir auch mit anderen Fraktionen im selben Team. Egal, im Mittelalter wird nicht groß nachgefragt, sondern draufgehauen.

Insgesamt gibt es zwölf verschiedene Klassen (vier pro Fraktion), neun davon kann man in der Open Beta spielen, die restlichen werden bei Release am 14. Februar freigeschaltet.

Wer mal Rainbow Six: Siege gespielt hat, der weiß, wie wichtig die Wahl des richtigen Kämpfers sein kann. Deshalb sollte sich vor Match-Beginn stets die eine intime Frage stellen: Steckt in mir Ritter, Wikinger oder Samurai? Und helfe ich meinem Team mit meiner Entscheidung? Unsere handliche Übersicht gibt Ihnen alle Infos, die sie brauchen.

Welcher sind die besten Klassen und Helden? Die For Honor Tier List

Alle Klassen in For Honor: Die Ritter

  • Der Wächter (Schwierigkeit: Leicht, Typ: Vanguard): Mit Topfheld und Langschwert ist der Wächter ein perfekter Einsteiger-Held, wenn man keine großen Experimente wagen will. Er steckt ordentlich was ein, bleibt aber trotzdem recht fix auf den Beinen und kann schnell zuschlagen.
  • Der Eroberer (Schwierigkeit: Mittel, Typ: Heavy): Der Eroberer fällt als Steroid-Variante des Warden in die Kategorie »Heavyhitter« und Tank. Mit Morgenstern kann er in begrenzter Reichweite für Schaden sorgen, mit seinem Schild kann er sich besonders gut gegen feindliche Angriffe verteidigen. Dank seiner Bonus-Fertigkeit »Auto-Blocken« braucht er sich auch keinen großen Kopf um gezieltes Abwehren zu machen. Für erfahrene Action-Veteranen ist er auch zu Beginn recht schnell zu meistern, ein bisschen mehr Eingewöhnung als beim Wächter sollte man allerdings einplanen.
  • Die Friedenshüterin (Schwierigkeit: Mittel, Typ: Assassin): Die Friedenshüterin richtet sich an semi-erfahrene Spieler. Sie steckt wenig ein, teilt mit ihren Waffen im ersten Moment auch wenig aus und verlässt sich sehr auf flinkes Bewegungsgeschick und gnadenlose Kombo-Ketten. Ihr Kniff: Das Gift in der eigenen Klinge und gemeine Gadgets wie Blitzgranaten, Armbrust und Stealth. Wer gerade dicke Gegner clever umtänzelt, sich von hinten anschleicht, ein paar Gifttreffer landet und auf Zeit spielt, kann das Blatt überraschend wenden.
  • Der Gesetzesbringer (Schwierigkeit: Hart, Typ: Hybrid): Der Gesetzesbringer verkörpert eine extrem mächtige Hybrid-Klasse. Mit seiner langen Stabaxt hält er Feinde auf Distanz, doch selbst wenn mal ein Angriff durchgeht, hält er dank dicker Rüstung so einiges aus. Er Lawbringer ist ein klassischer »Disabler«, der Kontrahenten betäubt, ihre Angriffe unterbricht, sie auf die eigene Pike spießt und dann auf den Boden schleudert. Damit eignet er sich hervorragend zum Kontern von Attacken. Der Umgang mit ihm erfordert allerdings sehr viel Rafinesse.

Kolumne: Gebt uns mehr Mittelalter, bei Thors Bart!

Alle Klassen in For Honor: Die Samurai

  • Der Kensei (Schwierigkeit: Mittel, Typ: Vanguard): Der Kensei gehört zu den beliebteren Klassen, ein hünenhafter Samurai mit einem langen Katana, das irgendwo zwischen Katana und Nodachi anzusiedeln ist. Ähnlich wie der Wächter bei den Rittern kann er damit in mittlerer Distanz verheerende Schäden anrichten. Weil ihm dabei ein bisschen das Tempo fehlt, eignet er sich eher für erfahrenere Spieler, die präzise arbeiten.
  • Der Shugoki (Schwierigkeit: Leicht, Typ: Heavy): Was für ein Teufel! Mit seiner riesigen Kanabo-Keule und einer massiven Statur ist der Shugoki ein waschechtes Powerhouse. Als Tank steckt er eine Menge ein, deshalb dürfte er sich im Bereich der Heavy-Klassen für Einsteiger am besten eignen. Seine wuchtigen Schläge verursachen gerade in Gruppen heftige Schäden, allerdings auf Kosten der Geschwindigkeit.
  • Der Orochi (Schwierigkeit: Hart, Typ: Assassin): Der Orochi fungiert als flinker Einhand-Assassine des japanischen Imperiums. Mit seinem Katana wirbelt er um Feinde herum, kann die Ausweichrolle effektiver als andere Klassen nutzen und dabei schnell angreifen. Wie bei allen Assassinen benötigt er sehr viel Expertise, damit man Kombos vernünftig anbringen kann, ohne selbst allzu viel auf die Mütze zu bekommen. Seine Passiv-Fertigkeiten sind darauf gemünzt, durch flinkes Ausweichen Werte zu boosten, den Angriff zu erhöhen und Gesundheit wiederherzustellen.
  • Der Nobushi (Schwierigkeit: Hart, Typ: Hybrid): Nobushi kämpfen als Zoner. Mit ihrer Naginata-Lanze halten sie Feinde auf Distanz, mit »Speed Revive« helfen sie den Kollegen - und generell verfügen sie über die längste Reichweite im ganzen Spiel. Um den Gegner auf Distanz zu halten, braucht man allerdings auch ganz schön viel Geschick und Erfahrung.

Wie steuern sich die Helden? Alle Kombos und Spezial-Moves auf einen Blick

Alle Klassen in For Honor: Die Wikinger

  • Der Raider (Schwierigkeit: Leicht, Typ: Vanguard): Ein Zwei-Meter-Koloss mit einer verheerenden Stabaxt, die uns mit ein paar Schlägen ins Jenseits befördert - das ist der Raider. Dafür opfert der Krieger natürlich einiges an Geschwindigkeit - wer mit ihm einfach nur draufhaut, riskiert schnelle Konter. Wenn wir allerdings treffen, verursachen seine Angriffe nicht nur horrende Schäden, sie betäuben auch. Und seine Charge-Ramme wirft Gegner wehrlos übers Feld (oder in den Abgrund).
  • Der Kriegsherr (Schwierigkeit: Mittel, Typ: Heavy): Der Kriegsherr ist eine langsame und starke Heavy-Einheit, hervorragend für Konter-Attacken geeignet. Er kränkelt in puncto Reichweite, kann mit seinen Passiv-Fertigkeiten dafür ordentlich einstecken. Und mit einem weiteren Feat kann er sogar Schäden an blockenden Einheiten verursachen. Um diese Fertigkeiten geschickt einzusetzen, sollte man allerdings bereits ein wenig Erfahrung mit For Honor mitbringen.
  • Der Berserker (Schwierigkeit: Hart, Typ: Assassin): Selbst der Assassine ist bei den Wikingern ein grobschlächtiger Haudrauf, der vor allem eines kann: Dem Gegner auf die Nerven gehen. Mit seinen Feats bringt er Feinde zum Bluten, erhöht in wilder Rage die eigenen Attribute und senkt furchteinflößend die der anderen. Er setzt auf schnelle Attacken mit kurzer Reichweite, sollte demnach auch nur von erfahrenen Profis gespielt werden.
  • Die Valkyrie (Schwierigkeit: Mittel, Typ: Hybrid): Wie die anderen Hybriden stichelt die Valkyrie vor allem mit nervigen Distanzwaffen. Darüber hinaus steht ihr ein mächtiger Schild zur Verfügung - generell spielt sie sich als vielseitiger Allrounder, der komplexe Kombos aneinanderkettet und Gegner aus der Balance bringt.

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