Frontlines: Fuel of War - THQ kündigt neuen Team-Shooter an

von Rene Heuser,
21.04.2006 13:48 Uhr

Was sich bereits Anfang der Woche durch einige Internetgerüchte angekündigt hatte, wurde nun von Publisher THQ offiziell bestätigt. Das kürzlich neu gegründete New Yorker Entwicklerteam Kaos Studios plant für Herbst 2007 einen neuen Ego-Shooter für PC und Next-Gen-Konsolen. Während Kaos bisher noch ein unbeschriebenes Blatt ist, sind es die Personen dahinter nicht. Das Team besteht größtenteils aus den ehemaligen Mitarbeitern der Trauma Studios, die sowohl die sehr erfolgreiche Battlefield 1942-Mod Desert Combat entwickelten, als auch für Digital Illusions an Battlefield 2 mitgearbeitet hatten.

Daher verwundert es nicht, dass das neue Spiel Frontlines: Fuel of War auf den ersten Blick an Battlefield 2 erinnert. Jedoch soll es einen echten Einzelspieler-Modus geben, bei dem Sie wahlweise auf Seiten der Western Coalition (USA/Europa) oder der Red Star Alliance (Russland/China) um die globalen Energiereserven kämpfen. Die Missionen sollen nicht-linear ablaufen und so für wechselnde Frontverläufe sorgen. Wie das im Detail aussehen soll, verrät THQ bisher noch nicht. Das Spiel ist in der nahen Zukunft angesiedelt, wie auch das bisher einzig verfügbare Bild zum Spiel zeigt, auf dem ein etwas futurisitsch anmutender Panzer sowie ein Comanche-Kampfhubschrauber zu sehen sind. Wie bei der Battlefield-Serie soll es einen Mix aus Fahrzeug- und Infanterie-Gefechten geben; insgesamt sind 60 Vehicle und Waffen geplant. Zum Mehrspieler-Teil von Frontlines gibt es bisher keine Infos, außer das es dort ebenfalls Kampagnen geben soll.

Als Grafikgerüst wird wohl die leistungsstarke Unreal Engine 3 zum Einsatz kommen. Zumindest hatte THQ erst Ende März einen entsprechenden Lizenz-Deal mit Epic Games abgeschlossen, der sie dazu berechtig in zukünftigen Spielen die Engine zu verwenden. Da Epic die UE3 bereits für Xbox 360 und Playstation 3 optimiert, dürfte den Kaos Studios aufwendiger Programmieraufwand erspart bleiben, wodurch mehr Zeit für die Inhalte von Frontlines bleibt.


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