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Frontlines: Fuel of War

Ein Multiplayer-Shooter mit vollwertigem Solomodus? Oder ein Singleplayer-Shooter mit komplexem Mehrspielerpart? Frontlines von den Battlefield-2-Machern ist beides ? die doppelte Action-Breitseite!

von Fabian Siegismund,
16.01.2008 13:14 Uhr

Schon in den ersten Spielminuten dreht Frontlines richtig auf: Wir stürzen mit unserem Hubschrauber in die Arbeitersiedlung einer Erdölraffinerie, in der es von Gegnern nur so wimmelt.Schon in den ersten Spielminuten dreht Frontlines richtig auf: Wir stürzen mit unserem Hubschrauber in die Arbeitersiedlung einer Erdölraffinerie, in der es von Gegnern nur so wimmelt.

Während wir diesen Artikel schreiben, kostet ein Liter Benzin rund 1,40 Euro. Während Sie diesen Artikel lesen, wahrscheinlich schon wieder ein paar Cent mehr. In den letzten zehn Jahren ist der Preis für ein Fass Rohöl von zehn auf über 90 Dollar gestiegen. Wo soll das nur hinführen? Nach Turkmenistan! Dort ruhen im Jahr 2024 die letzten großen Erdölreserven der Welt ? zumindest, wenn man den Kaos Studios Glauben schenkt.

Basierend auf aktuellen Wirtschaftsund Umweltprognosen sowie einigen, nicht ganz unwahrscheinlichen, zukünftigen Ereignissen hat das Entwicklerteam eine erbarmungslose Zukunftsvision geschaffen. Im Ego-Shooter Frontlines steht unsere Zivilisation schon in wenigen Jahren vor dem Kollaps: Hungersnöte, Epidemien, Stromsausfälle. Und all das nur, weil die Menschheit immer noch vom Öl abhängig ist. So abhängig, dass die beiden großen Staatenbündnisse, die Westkoalition und die Rotstern-Allianz, in den Krieg ziehen. »Kein Blut für Öl«? Das ist Vergangenheit.

Streunende Hunde

Viele der Levelelemente sind zerstörbar. Wir können dem Feind einfach seine Deckung wegsprengen.Viele der Levelelemente sind zerstörbar. Wir können dem Feind einfach seine Deckung wegsprengen.

Das Motto des Ölkrieges der nahen Zukunft lautet wohl eher: »Möge der Verzweifeltste gewinnen «. So formuliert es zumindest der Reporter Andrews, der als »eingebetteter Journalist« eine Story über die Soldaten der Westkoalition schreiben soll. Die Westkoalition besteht im weitesten Sinne aus den Nato-Staaten unserer Zeit; ihr Gegenspieler, die Rotstern-Allianz, setzt sich aus Russland und China zusammen.

Eine der berüchtigsten Einheiten des Westens sind die Stray Dogs, die in Turkmenistan stationiert sind. Dort bewachen sie eine riesige Erdölraffinerie. Kein allzu dramatischer Auftrag und daher genau die richtige Truppe, um Babysitter für einen Reporter zu spielen. Und so findet sich Andrews an Bord eines Armeehubschraubers wieder, der ihn ins turkmenische Hinterland bringt.

Unsere KI-Kameraden begleiten uns und kämpfen zuverlässig, rücken aber nicht selbstständig vor. Die Initiative geht also immer von uns aus.Unsere KI-Kameraden begleiten uns und kämpfen zuverlässig, rücken aber nicht selbstständig vor. Die Initiative geht also immer von uns aus.

Mit an Bord: Ein paar Stray Dogs, typische Actionfilm-Haudegen. Da gibt?s den großmäuligen Raleigh, der sofort Witze über den gebildeten Andrews macht, den entschlossenen Sergeant Whitburn, der Raleigh für seine Späße zurechtweist und ein paar weitere mehr oder weniger sympathische Halunken. Die Stimmung an Bord ist gut, Rockmusik plärrt im Hintergrund, als plötzlich Maschinengewehrsalven den Helikopter durchsieben. Die Rotstern-Allianz hat im Schutze eines Sandsturms die Raffinerieanlage übernommen, die Stray Dogs landen geradewegs in einem Wespennest. Landen? Nun ja, eher stürzen.

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