Fünfdimensionale 10-TeraByte Medien - Dank Nanostrukturen und Farben

Wieder einmal berichten Forscher über einen Durchbruch bei der Speicherung großer Datenmengen auf optischen Medien.

von Georg Wieselsberger,
26.05.2009 09:01 Uhr

Ein Forscherteam der Swinburne University of Technology in Australien hat mit Nanopartikeln und Polarisierung eine Technik entwickelt, die die Datendichte bei optischen Medien gewaltig erhöhen kann, ohne deren Größe zu ändern. Bisher ist es den Forschern auf diese Weise schon gelungen, 1,6 TByte auf ein Medium zu speichern, genug Platz für 300 Filme oder 250.000 Lieder. Aktuell nutzen optische Medien drei Dimensionen im Inneren, doch durch Nanopartikel fügen die Forscher eine weitere spektrale Dimension (Farben) und Polarisation von 0 bis 360 Grad hinzu, womit die neuen Medien die Daten in fünf Dimensionen schreiben können.

Ziel der Fortscher ist es, 10 TByte auf einem Medium zu speichern, das damit riesige Film- und Musiksammlungen beinhalten könnte. Ein Abkommen mit Samsung Electronics wurde bereits getroffen, aber wie immer bei solchen Meldungen ist die Marktreife noch viele Jahre entfernt. In diesem Fall sprechen die Forscher von bis zu 10 Jahren.

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