Galactic Assault - Bilder und Infos zum Hexfeldstrategen

Das russische Autorenduo Arkady und Boris Strugatsky scheinen bei den Entwicklerteams gerade besonders viel gelesen zu werden. Nachdem Picknick am Wegesrand als Vorlage für Stalker gedient hat, programmiert der Entwickler Wargaming.net gerade das Hexfeld-Strategiespiel Galactic Assault . Das spinnt die Story des Sciene-Fiction-Romans Prisoners of Power der Strugatsky-Brüder weiter, in dem sich vier verschiedene Rassen um die Vorherrschaft auf dem Planeten Saraksh streiten. Wir haben die Planetenschlacht für Sie angespielt.

von Andrej Plancak,
02.07.2007 16:22 Uhr

Das russische Autorenduo Arkady und Boris Strugatsky scheinen bei den Entwicklerteams gerade besonders viel gelesen zu werden. Nachdem Picknick am Wegesrand als Vorlage für Stalker gedient hat, programmiert der Entwickler Wargaming.net gerade das Hexfeld-Strategiespiel Galactic Assault. Das spinnt die Story des Sciene-Fiction-Romans Prisoners of Power der Strugatsky-Brüder weiter, in dem sich vier verschiedene Rassen um die Vorherrschaft auf dem Planeten Saraksh streiten. Wir haben die Planetenschlacht für Sie angespielt.

Im Rundentakt ziehen wir mit unseren Einheiten über eine Hexfeld-Karte und dürfen einmal pro Truppe schießen. Dabei bewegt sich jeder Einheitentyp unterschiedlich schnell, Fahrzeuge kommen grundsätzlich weiter als Infanterie. Diese dürfen dafür schwieriges Gelände wie Sümpfe durchqueren. Ihre Truppen unterscheiden sich zudem in sieben weiteren Eigenschaften. Schüsse etwa richten bei Panzern anderen Schaden an als bei weichen Zielen. So zermürbt eine Antipersonen-Selbstfahrlafette feindliche Soldaten schon auf große Distanz, kapituliert aber vor schnellen Panzerspähwagen. Gekämpft wird zu Lande, zu Wasser und zu Luft, was Strategen meist mehrere Möglichkeiten lässt, zum Ziel zu gelangen.Zudem ändert sich mit jedem Klick aufs Rundenende die Tageszeit, nachts etwa sinkt unser Sichtradius drastisch.

Schon in der ersten Mission lernen wir, das Gelände zu unseren Gunsten zu nutzen. Die einfache Infanterie des Feindes kann nichts gegen unsere Panzer ausrichten, erst recht nicht, wenn diese gut geschützt im Wald stehen. Blöd nur, dass die Schwergewichte dort kaum vorankommen. So laufen die Fußsoldaten einfach unserem Hauptgebäude entgegen, zumal Ihnen die Anti-Fahrzeug-Granaten unserer Panzer kaum etwas ausmachen. Gut, dass wir über eine Kaserne verfügen, die uns pro Runde einen Fußtrupp frischer Rekruten ausspuckt. Während wir die Panzer auf eine Straße schicken, damit sie schneller vorankommen, verschanzen sich unsere Soldaten in Gebäuden rings um die Kommandozentrale. Indem wir den Feind nun gut geschützt und mit weitreichenden Panzergranaten beharken können, brechen wir seine Moral und zwingen ihn zum Rückzug. Mission geschafft!

Grafisch wirkt Galactic Assault fast so, als ob es 1971 zusammen mit dem Roman geschrieben worden sei. Die Schlachtfelder sind detailarm, die Texturen verwaschen, und die Einheiten wirken plump aufs Schlachtfeld gepflanzt. Immerhin sind die Kampfhandlungen mit netten Kameraschwenks inszeniert.

Das Spiel bietet eine Kampagne zu jedem der vier Völker und weitere Einzelspielerszenarios. In vielen Missionen haben sie nur eine festgelegte Anzahl von Runden Zeit, um Ihr Ziel zu erreichen. Für Hardcore-Strategen, die die miese Aufmachung nicht stört, dürfte das Spiel einen Blick wert werden.

Bilder aus der Preview-Version finden sie in unserer Screenshot-Galerie.


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