GameStar Podcast - Folge 21: Spielesucht - Was Service-Games so gefährlich macht, und wie man der Suchtspirale entkommt

Spielesucht ist ein reales Problem. Aber wo liegt die Grenze zwischen exzessivem Spielen und krankhafter Abhängigkeit? Darüber sprechen wir im GameStar-Podcast mit zwei Ärzten.

von Michael Graf,
02.12.2017 08:00 Uhr

Wo liegt die Grenze zwischen exzessivem Spielen und krankhafter Abhängigkeit?Wo liegt die Grenze zwischen exzessivem Spielen und krankhafter Abhängigkeit?

Wir alle kennen das: Aus »nur noch eine Runde« wird eine komplett eroberte Civilization-Welt; aus »nur noch schnell die eine Quest abgeben« eine durchspielte World of Warcraft-Nacht. Dass wir viel, manchmal sogar exzessiv spielen, ist eine ganz normale Folge guten Spieldesigns. Aber wo liegt die Grenze zwischen Vielspielen - und krankhafter Abhängigkeit? Kann ich selbst erkennen, ob ich süchtig nach Spielen bin? Wie diagnostiziert man eine Spielesucht, und wie kann man sie behandeln?

Darüber spricht Michael Graf im GameStar-Podcast mit zwei Experten, die nicht nur selbst Spieler sind, sondern auch Ärzte für Psychiatrie und Psychotherapie: Daniel Illy und Jakob Florack betreiben an einer Berliner Klinik eine Sprechstunde für Videospiel- und Internetabhängigkeit für Jugendliche und ihre Angehörigen. Außerdem haben sie uns bereits als Experten bei unserem großen Report über Videospiel-Abhängigkeit für GameStar Plus unterstützt.

Im Podcast erklären sie, an welchen Kriterien man eine Abhängigkeit erkennen kann, und welche Fälle sie in ihrer Sprechstunde erlebt haben. Überdies besprechen wir, ob manche Spiele leichter abhängig machen als andere - etwa Service-Games, die auf ein offenes Ende und eine lange Spielzeit ausgelegt sind. Oder Free2Play-Spiele. Oder Spiele mit Glücksspiel-Elementen wie Lootboxen. Würden es die beiden Ärzte für sinnvoll halten, insbesondere Kinder und Jugendliche davor zu warnen?

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