Gearbox Software - Prognose: Borderlands-Entwickler kämpft 2017 ums Überleben

Es könnte das Ende des Entwicklerstudios um Randy Pitchford sein: Im nächsten Jahr wird es Gearbox Software finanziell schwer haben. Besonders das Spiele-Line-Up des Unternehmens sorgt für Kopfschütteln.

von David Gillengerten,
31.12.2016 12:01 Uhr

Die Lobby von Gearbox Software: Ob sie nach 2017 noch offen steht, ist fraglich. Die Lobby von Gearbox Software: Ob sie nach 2017 noch offen steht, ist fraglich.

Einen riesigen Flop produziert und kein guter Titel für das kommende Jahr in Aussicht: So lässt sich die Situation des Entwicklerstudios Gearbox Software Ende 2016 beschreiben. Das Unternehmen um Gründer und CEO Randy Pitchford hat sich in den vergangenen 12 Monaten nicht mit Ruhm bekleckert und mit Battleborn wohl den finanziellen Verlust-Titel des Jahres veröffentlicht.

Gearbox ist eine »Dead Company Walking«

Nun droht 2017 das Aus des Unternehmens. Das zumindest prognostiziert der Technologie-Blog Ars Technica in seiner »Deathwatch-Liste« für 2017. Dieser Auflistung zufolge hätten sich auch andere Entwicklerstudios wie Rovio (Angry Birds) und Hello Games (No Man's Sky) angeboten, Gearbox sei jedoch der klare Favorit für den Titel »Dead Company Walking«.

Als Begründung für diese zweifelhafte Auszeichnung nennt Ars Technica einerseits den finanziellen Misserfolg von Battleborn. Andererseits versprechen die aktuellen Veröffentlichungen des Studios ebenfalls keine Erfolge zu werden. So verkaufte sich die schon erhältliche Remastered-Version von Duke Nukem 3D plattformübergreifend nicht mehr als 50.000 Mal und das im April 2017 erscheinende Remaster von Bulletstorm überrascht mit ungewöhnlicher Preispolitik.

Auch HTC und Twitter auf der Liste

Da ein zugkräftiger Titel wie Borderlands 3 in naher Zukunft nicht in Aussicht steht, ist davon auszugehen, dass sich Gearbox' Publisher, 2K Games, zurückziehen könnte. Damit hätte das Entwicklerstudio ein finanzielles Problem.

Borderlands 3: Gearbox bestätigt weiteren Teil

Übrigens: Andere Firmen, die auf der Liste von Ars Technica stehen, sind unter anderem die Smartphone-Hersteller HTC und BlackBerry sowie Twitter und Yahoo.

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