Gefälschte Forenbeiträge und Umfragen - Deutsche Bahn mit weiterer Affäre

Die Deutsche Bahn hat für gefälschte Umfragen, Internet-Beiträge, Leserbriefe und weitere PR-Aktionen bezahlt, bei denen die Bahn nicht als Auftraggeber ersichtlich war.

von Georg Wieselsberger,
31.05.2009 11:20 Uhr

Die Deutsche Bahn hat laut einer Sonderprüfung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, die der neue Bahn-Chef Grube nach einer Anfrage des Vereins LobbyControl in Auftrag gab, für gefälschte Beiträge in Internet-Foren, Meinungsumfragen, Leserbriefe und Radio-Sendungen bezahlt. Im Jahr 2007 gab das Unternehmen ca. 1,3 Millionen Euro für diese versteckten PR-Maßnahmen aus, bei denen die Bahn nicht als Auftraggeber erkennbar war und die damit als Kundentäuschung gelten.

Bahn-Chef Grube hat bereits erklärt, dass unter seiner Führung solche Methoden nicht geduldet würden und personelle Konsequenzen gezogen. Der bisherige Generalbevollmächtigte für Marketing und Kommunikation, Ralf Klein-Bölting, muss das Unternehmen verlassen. Die Deutsche Bahn bleibt damit nach Datenaffären und Bespitzelungen weiter in den negativen Schlagzeilen und wechselt sich dabei mit der Deutschen Telekom ab.

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