Geldautomaten - Wehren sich mit Pfefferspray

Das an Geldautomaten gerne einmal manipuliert wird, um Karten und PIN-Nummern auszupähen, ist bekannt, In Südafrika gehen die Verbrecher allerdings weniger zimperlich vor und sprengen die Automaten gleich in die Luft. Diese können sich nun wehren.

von Georg Wieselsberger,
13.07.2009 13:17 Uhr

Geldautomaten sind ein beliebtes Ziel für Kriminelle, die unter anderem täuschend echte Geräte an die Automaten anbauen, um so eine Kopie der Karte zu machen und die eingegebene PIN herauszufinden. Die neueste Methode, gegen kriminelle Machenschaften an den Automaten vorzugehen, stammt aus Südafrika. Dort werden die Automaten allerdings auch gleich in die Luft gesprengt, dementsprechend fällt die Antwort der Techniker aus.

Mehrere Kameras erkennen, wenn sich jemand am Kartenslot zu schaffen macht und lösen dann gegebenenfalls ein Pfefferspray aus, das den Täter so lange außer Gefecht setzen soll, bis die automatisch benachrichtigte Polizei eintrifft. So ganz sicher scheint diese Abwehr aber nicht zu sein, denn drei Techniker mussten erst behandelt werden, als das Spray bei einer Routineüberprüfung ausgelöst wurde. Sollte das bei Kunden passieren, dürfte die Technik vermutlich schnell wieder verschwinden.

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