Gewaltspiele - US-Vizepräsident Joe Biden zieht Steuer in Erwägung

Der US-Vizepräsident Joe Biden denkt derzeit anscheinend ernsthaft über eine Steuer auf Gewaltspiele nach. Zumindest sieht er derzeit keine gesetzliche Einschränkung für ein solches Vorhaben.

von Andre Linken,
14.05.2013 13:56 Uhr

Joe Biden zieht eine Steuer für Gewaltspiele in Betracht.Joe Biden zieht eine Steuer für Gewaltspiele in Betracht.

In den USA könnte es in absehbarer Zukunft eine Art Steuer für Spiele mit Gewaltinhalten geben. Zumindest zieht der US-Vizepräsident Joe Biden eine solche Möglichkeit derzeit ernsthaft in Erwägung.

Wie aus einem aktuellen Bericht des Magazins Politico hervorgeht, machte der Pastor Franklin Graham vor kurzem bei einem Strategie-Meeting einen solchen Vorschlag. Die Einnahmen aus dieser Steuer sollen dazu verwendet werden, den Opfern von Gewaltverbrechen mit Schusswaffen zu helfen - beziehungsweise deren Familien.

Nach Bidens Auffassung könnte eine solche Steuer ein clevere Maßnahme gegen solche Gewaltspiele sein. Derzeit sehe er keine gesetzlichen Einschränkung, die gegen eine solche Besteuerung sprechen würde. Allerdings stellte Biden kurze Zeit später klar, dass er gerne eine umfassende Studie sehen würde, die sich mit den Auswirkungen von Filme und Spielen mit Gewaltinhalten auf junge Menschen beschäftigt.

Ob diese Idee aber überhaupt umgesetzt wird, ist derzeit noch fraglich. Bisher liegt jedoch noch kein offizieller Gesetzentwurf vor, so dass die Umsetzung einer solchen Steuer noch einige Zeit auf sich warten lassen würde.


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