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Ghost Recon: Wildlands Beta-Fazit - So gespalten ist die Redaktion

Die geschlossene Beta von Ghost Recon: Wildlands begeistert und enttäuscht unsere Redakteure. Nur bei einem Aspekt sind sich alle einig.

von Johannes Rohe,
06.02.2017 15:45 Uhr

Hit or Miss? Die Meinungen unserer Redakteure über Ghost Recon: Wildlands gehen weit auseinander. Hit or Miss? Die Meinungen unserer Redakteure über Ghost Recon: Wildlands gehen weit auseinander.

Am vergangenen Wochenende lief der geschlossene Betatest von Ubisofts kommendem Taktik-Shooter Ghost Recon: Wildlands. Das Fazit der Community fällt durchwachsen aus: Zwar hatten viele Spieler durchaus Spaß beim Kampf gegen das Santa Blanca Kartell, doch technische und spielerische Schwächen trüben den Gesamteindruck. Teilnehmer der Beta fordern deshalb sogar, das Spiel zu verschieben, bis die Probleme behoben sind.

Wir haben es uns natürlich ebenfalls nicht nehmen lassen, uns probeweise in den Kampf um Bolivien zu stürzen. Gemeinsam oder als Einzelkämpfer haben unsere Redakteure sehr unterschiedliche Erfahrungen mit dem neuen Ghost Recon gemacht - dementsprechend divers fällt auch ihr Urteil aus. Nur eine klare Meinung haben alle gemeinsam: Für Solospieler ist Wildlands nichts.

Jetzt abstimmen: Wie hat Ihnen die Beta von Ghost Recon Wildlands gefallen?

Ein Spiel aus dem Zufallsgenerator

Johannes Rohe
@DasRehRohe

Ich kann mich den Kritikern in der Community aus ganzem Herzen anschließen. Die Performance der Beta war eine Vollkatastrophe: Auf meinem durchaus potenten Rechner (Core i5 6600K, Geforce GTX 1070, 16 GB RAM) machten Framedrops gerade das Autofahren auf engen Wegen zum Glücksspiel. Das kann aber auch an der grundsätzlich schwammigen Fahrzeugsteuerung gelegen haben.

Das größte K.O.-Kriterium ist für mich die Inszenierung der Missionen - besser gesagt, das komplette Fehlen derselben. Alle Aufträge spielen sich, wie vom Zufallsgenerator ausgespuckt: Fahre zum Zielgebiet, schalte X dort platzierte Gegner aus, erfülle dein Missionsziel. Diesen ewig gleichen Trott kenne ich schon aus Mafia 3, nur das dort zumindest die Hauptmissionen der Story packend gescriptet waren.

In der Wildlands-Beta war davon nichts zu sehen. Selbst der letzte Auftrag der Beta-Missionskette, in dem ich zwei Killer des Kartells töten soll, war nur ein schlechter Scherz: Die beiden warteten im Keller ihrer Jagdhütte nur darauf, von mir abgeballert zu werden. Spannende Verfolgungsjagden, fiese Fallen, plötzlich auftauchende Verstärkung oder spektakuläre Explosionen? Fehlanzeige.

Nach meiner Erfahrung mit der Beta verlässt sich Wildlands darauf, dass ich und meine Koop-Partner (in diesem Fall Kollege Michael) uns selbst die nötige Abwechslung schaffen, indem wir mit verschiedenen Taktiken experimentieren und uns neue Vorgehensweisen ausdenken. Just Cause 3 hat dieses Sandboxprinzip nahezu perfektioniert, aber dort schieße ich auch mit Raketenwerfern Hochhäuser in Schutt und Asche, kette Feinde an abhebende Gasflaschen oder lasse mich am Fallschirm von einem Motorrad ziehen.

Ghost Recon gibt mir nicht annähernd so viele Möglichkeiten an die Hand und fordert mich zumindest auf dem zweithöchsten Schwierigkeitsgrad auch nicht genug heraus. Es reicht, sich anzuschleichen, einige Feinde leise auszuschalten und den kläglichen Rest niederzuballern. Kreativ werden mussten wir nie. So geht das Konzept für mich einfach nicht auf.

Ghost Recon: Wildlands - Screenshots ansehen

Sandbox für Freunde

Philipp Elsner
@GameStar_de

Insgesamt hat mir die Beta von Ghost Recon: Wildlands sehr viel Spaß gemacht - wenn ich mit den Kollegen Daniel und Fritz unterwegs war. Auf eigene Faust fühlte ich mich von den KI-Kameraden oft zu eingeschränkt in meinen taktischen Möglichkeiten.

Denn wie übrigens auch die Gegner, agieren die Ersatz-Ghosts nicht sehr clever und lassen sich auch nicht individuell befehligen. Das macht koordiniertes Vorgehen mühsam bis unmöglich.

Auch die bemühten Dialoge und semi-interessanten Story-Filmschnipsel täuschen nicht darüber hinweg, dass man sich hier den Spielspaß selbst organisieren muss. Ghost Recon: Wildlands ist eine reine Sandbox, gibt einem endlose Optionen an die Hand und sagt dann: »Jetzt mach was draus« - und das gefällt mir.

Wenn wir gemeinsam synchron Gegner ausschalten, wenn wir auf Kommando per Fallschirm aus dem Flugzeug über einem Zielgebiet abspringen oder versteckt im hohen Gras den Angriff auf die nächste Basis planen, entfaltet Wildlands seine größten Stärken.

Dazu sorgen unzählige kleine Details, wie die extrem detaillierten Animationen oder das beeindruckende Wetter (diese Blitze!) immer wieder für besondere Momente.

Meckern muss ich aber bei der Performance: Wenn eine GTX 970, 16 GB RAM und ein i7 Prozessor bei mittleren Details in die Knie gehen, dann bitte ganz dringend nachbessern, Ubisoft!

Ghost Recon: Wildlands - Gameplay-Check kurz vor Release - Wie gut ist der Shooter jetzt? 10:53 Ghost Recon: Wildlands - Gameplay-Check kurz vor Release - Wie gut ist der Shooter jetzt?


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