Gigabyte EP45-UD3L - Test: Schnelle Core-2-Platine mit solider Ausstattung

Schnelle Core-2-Platine mit solider Ausstattung und gutem Layout. Für 100 Euro finden Sie im Bios erstaunlich detaillierte Über- und Untertaktungsfunktionen.

von Florian Klein,
10.06.2009 11:12 Uhr

Für 100 Euro bietet Gigabyte mit dem EP45-UD3L ein günstiges und sehr solides Sockel-775-Mainboard an. Der P45-Chipsatz von Intel eignet sich für alle Core-2-CPUs in Kombination mit DDR2-RAM. Auf Crossfire oder SLI müssen Sie aber verzichten, da die Platine nur einen PCI-Express-16x-Slot für Grafikkarten besitzt. Gut gelöst: Selbst große 3D-Karten verdecken nur einen von insgesamt vier PCIe- 1x-Steckplätzen. Zusätzlich warten zwei PCISlots auf Erweiterungskarten entsprechender Bauart. An der Rückseite finden Sie satte acht USB-Ports sowie analoge und digitale Anschlüsse für den Onboard-Sound. Auf die mittlerweile veralteten seriellen und parallelen Schnittstellen verzichtet Gigabyte, für einen Aufpreis können Sie diese aber nachrüsten.

In Spielen liegt das EP45-UD3L auf einem Geschwindigkeitsniveau mit vergleichbaren P45-Platinen und arbeitet somit sehr schnell. Übertakter freuen sich über die umfangreichen Tuning-Optionen im Bios, vor allem über die zahlreichen Parameter zur Feineinstellung des Arbeitsspeichers, die für die Preisklasse ungewöhnlich sind. Dank besonders hochwertiger Bauteile soll das EP45-UD3L laut Gigabyte auch extreme Übertaktungen dauerhaft aushalten.


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