Google - VR-Headset aus Pappe zum selber basteln

Der mittlerweile auch in diversen anderen Bereichen tätige Internet-Konzern Google hat auf seiner kürzlich abgehaltenen Entwickler-Konferenz Google I/O eine Oculus-Rift-Alternative aus Pappe präsentiert - zum selber basteln.

von Tobias Ritter,
26.06.2014 15:54 Uhr

Project Cardboard nennt sich ein neues Virtual-Reality-Headset von Google. Es besteht weitestgehend aus Pappe und kann selbst zusammen gebastelt werden.Project Cardboard nennt sich ein neues Virtual-Reality-Headset von Google. Es besteht weitestgehend aus Pappe und kann selbst zusammen gebastelt werden.

Während Sony und Oculus VR seit einigen Jahren quasi im Gleichschritt an einem aufwendigen Virtual-Reality-Headset basteln, das irgendwann vermutlich zu einem Preis von mehreren Hundert Euro in den Handel kommen wird, geht der Internet-Konzern Google einen etwas anderen Weg: Auf seiner Entwicklerkonferenz Google I/O präsentierte das Unternehmen mit Project Cardboard eine VR-Brille zum selber basteln - und zwar aus Pappe.

Die selbst an vorgestanzen Kanten faltbare Papp-Halterung bietet Halt für zwei Linzen, zwei Magnete, etwas Klettband, ein Gummi und ein Android-Smartphone - wer es schafft, das alles korrekt miteinander zu kombinieren, erhält anschließend seinen ganz eigenen Oculus-Rift-Konkurrent. So zumindest die Vorstellung von Google. Die Realität dürfte zwar am Ende etwas anders aussehen, witzig ist die Idee aber allemal.

Und wer mitmachen möchte, muss dazu noch nicht einmal großartig einkaufen gehen - Bastelshops einmal ausgenommen. Die entsprechende Anleitung für die Papp-VR-Brille gibt es nämlich kostenlos auf der offiziellen Google-Webseite unter google.com. Ansonsten werden nur noch die weiter oben genannten Gegenstände und etwas Bastelgeschick benötigt.

Um das Endprodukt anschließend auch ausprobieren zu können, hat der Konzern sogar schon einige Demos unter vr.chromeexperiments.com sowie eine spezielle App im Google-Play-Store bereitgestellt.

Weitere Details zu seiner Virtual-Reality-Zukunft plant Google übrigens noch im Laufe der Woche bekannt zu geben.


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