Google-Browser Chrome - »Google hasst Apple-Nutzer«

Der Webbrowser Chrome von Google ist bereits seit September 2008 für Windows erhältlich, für Mac- und Linux-Nutzer hatte Google eine Version bis Ende 2009 versprochen und wird dies mit einer abgespeckten Variante auch einhalten.

von Georg Wieselsberger,
03.12.2009 12:24 Uhr

Allerdings muss die Mac-Version des Browsers auf viele Features verzichten, die unter Windows bereits vorhanden sind. Dazu gehören Multi-Touch- und 64-Bit-Unterstützung, ein Lesezeichen-Manager, das Synchronisieren von Lesezeichen und Erweiterungen für den Browser. Auch die Möglichkeit, Googlemail oder Google Docs offline zu nutzen, sei nicht vorhanden.

Dies nimmt MacDailyNews zum Anlass für die Behauptung, Google würde Apple-Nutzer hassen. Da man keine eigenen Ideen habe, würde man bei Google eine alte anwenden: »Apple kopieren bis zum Gehtnichtmehr und versuchen, das nächste Microsoft zu werden. Google hasst Nutzer von Apple-Produkten. Denn Apple-Nutzer erkennen in Googles Angeboten überstürzte, nie wirklich fertige Imitate, die wie bei Microsoft schlechter sind als Apple-Produkte, die sie seit Jahren in Händen halten. Ganz zu schweigen davon, dass Apple-Nutzer wissen, dass das Google-Mantra »Don’t be evil« bedeutungsloser PR-Bullshit ist«.

Warum ein weiterer Browser, der zunächst wenig bietet, eine solche Reaktion auslöst, ist kaum nachvollziehbar. Immerhin bietet Apple mit Safari selbst einen guten Browser an, der wie Chrome auf der WebKit-Engine basiert. Chrome 4.0, die Version, die unter Windows alles das bietet, was der Mac-Version fehlt, hat einen Marktanteil von gerade einmal 0,43 Prozent.

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