Google Earth-Chef wehrt sich gegen Vorwürfe - "Touristenkarten statt Google Earth"

John Hanke, Chef von Google Earth und Google Maps, wehrt sich gegen die Vorwürfe, laut denen Google Earth der Hamas in Gaza oder Anschlägen in Indien Ende 2008 geholfen habe oder gar mitverantwortlich an den Geschehnissen sei.

von Georg Wieselsberger,
30.01.2009 14:57 Uhr

John Hanke, Chef von Google Earth und Google Maps, wehrt sich gegen die Vorwürfe, laut denen Google Earth der Hamas in Gaza oder Anschlägen in Indien Ende 2008 geholfen habe oder gar mitverantwortlich an den Geschehnissen sei. Die "bad guys" würden alles verwenden, was in ihrer Reichweite läge, egal ob es sich dabei nun um Molotow-Cocktails, Gewehre oder moderne Technologie handele. Es sei wichtig, zu verstehen, ob Terroristen moderne Technik für Dinge verwenden könnten, die ihnen anderweitig nicht möglich gewesen wären. "Wenn es Google Earth nicht gäbe, hätten sie dann eine Touristenkarte verwendet oder ihre Informationen von einem Informanten erhalten, der im Hotel arbeitet und Pläne auf ein Stück Papier zeichnet?", so Hanke.

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