Google - Kein Reverse Engineering

Der Quellcode von Googles Webbrowser Chrome soll angeblich ein Sicherheitsfeature von Windows verwenden, dass nicht veröffentlicht wurde. Daher gab es Berichte, dass Google wahrscheinlich nicht erlaubtes Reverse Engineering verwendet hatte, um dieses Feature zu finden.

von Georg Wieselsberger,
20.09.2008 13:32 Uhr

Der Quellcode von Googles Webbrowser Chrome soll angeblich ein Sicherheitsfeature von Windows verwenden, dass nicht veröffentlicht wurde. Daher gab es Berichte, dass Google wahrscheinlich nicht erlaubtes Reverse Engineering verwendet hatte, um dieses Feature zu finden. Ein Kommentar im Quellcode des Browser sagt sogar, dass dieses Feature von Microsoft nicht dokumentiert sei und man es finden könne, wenn man die Datei kernel32.dll von Vista SP1 mit einem Disassembler betrachte. Google hat jedoch die Vorwürfe von sich gewiesen. Man habe kein Reverse Engineering betrieben, sondern die Information im Internet gefunden. Abgesehen davon sei Disassemblieren eine übliche Vorgehensweise bei der Softwareentwicklung, um Kompatibilität sicherzustellen.

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