Große Unterschiede bei Windows 7-Versionen - Und höhere Spieleleistung versprochen

Windows 7 wird sich in den verschiedenen Varianten stärker unterscheiden als bisher bekannt. Gleichzeitig verspricht Microsoft eine höhere Spieleleistung als momentan mit Windows Vista möglich ist.

von Georg Wieselsberger,
27.04.2009 15:02 Uhr

Wie Windows7News meldet, gibt es bei den verschiedenen Versionen von Windows 7 weitere, bisher nicht bekannte Unterschiede.

So soll die angekündigte Unterstützung der Formate AAC, H.264 und MPEG-2 sowie die Windows Media Player Remote Media Experience (RME) in den Starter- und Home Basic-Varianten nicht enthalten sein. RME ermöglicht anderen Rechnern im gleichen Netzwerk den Zugriff auf die Medienbibliothek des Windows Media Players.

Auch beim möglichen Ausbau des Arbeitsspeichers gibt es Unterschiede. Während unter 32 Bit wie gehabt maximal 4 GByte Speicher unterstützt werden, variiert der maximale Speicher bei den 64-Bit-Versionen. Starter und Home Basic sind hier auf 8 GByte beschränkt, bei Home Premium liegt die Grenze bei 16 GByte. Die größeren Versionen Professional, Enterprise und Ultimate können mit bis zu 192 GByte Arbeitsspeicher umgehen. Wie bereits gemeldet, enthalten auch nur diese drei Varianten den neuen Virtual XP-Modus.

Im offiziellen Entwicklerblog schreibt Microsoft, dass man durch das neue Treibermodell WDDM 1.1 bei Grafikkarten im Zusammenarbeit mit Partnern mehrere Flaschenhälse in Sachen Spieleleistung analysieren und beheben konnte. Dazu gehören Änderungen bei der Aufgabenverteilung an den Grafikprozessor und bei der Speicherverwaltung. Neue Treiber würden dies in Zukunft umsetzen. Auch auf dem Desktop soll die Grafik in Windows 7 dank besserer Speicherverwaltung weniger RAM verwenden, insbesondere bei mehreren geöffneten Fenstern.

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