Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-AboUNSER TIPP

12 Monate

 Bester Preis
 Heftarchiv jederzeit buchbar
2,99€

pro Monat

Auf geht's
Quartals-Abo
3,99€

pro Monat

3 Monate

 20% günstiger als Flexi-Abo
 Heftarchiv jederzeit buchbar
3,99€

pro Monat

Auf geht's
Flexi-Abo
4,99€

pro Monat

1 Monat

 Monatlich kündbar
 Heftarchiv jederzeit buchbar
4,99€

pro Monat

Auf geht's

Hardware-Vorschau 2014 - Was passiert bei CPUs, Grafikkarten, TFTs und VR?

In den eigentlichen Kernbereichen der Spiele-Hardware gab es vergangenes Jahr wenig Spektakuläres, Grafikkarten und Prozessoren wurden nur schneller. Das wird sich zwar auch 2014 kaum ändern - trotzdem verspricht das kommende Jahr, eines der spannendsten für PC-Spieler zu werden.

von Florian Klein,
28.02.2014 16:50 Uhr

Hardware-Trends 2014 : Neue, spannende Produkte und Technologien erwarten wir dieses Jahr hauptsächlich abseits von CPU und Grafikkarte.Hardware-Trends 2014
Neue, spannende Produkte und Technologien erwarten wir dieses Jahr hauptsächlich abseits von CPU und Grafikkarte.

Oberflächlich betrachtet waren die vergangenen 12 Monate ein relativ lang­weiliges Jahr in Sachen PC-Hardware für Spieler, zumindest was die traditi­onell wichtigsten Kompo­nenten eines Spiele-PCs betrifft. Intels Has­well-Prozessoren wie der Core i7 4770K gehen aufgrund der nur minimal überarbeiteten Mikroarchitektur höchstens gerade so als neue Generation durch, vor allem der Leis­tungsunterschied zu den teils bereits seit drei Jahren erhältlichen Sandy- und Ivy-Bridge-Vorgängern ist angesichts der ver­strichenen Zeit gering. Die CPU-Sparte von AMD hat sich vergangenes Jahr augen­scheinlich auf das Geschäft mit den hausei­genen APUs (»Accelerated Processing Unit«, AMDs Bezeichnung für die Prozessoren mit integrierter DX-11-Grafikeinheit der A-Se­rie) konzentriert und brachte nur klei­ne Updates der für Spieler wesentlich in­teressanteren FX-Prozessoren wie dem AMD FX 8350.

Bei den Grafikkarten herrschte ebenfalls hauptsächlich Modellpflege vor, wenigstens stieg die 3D-Leistung pro Euro dank AMDs R-Serie mit dem Topmodell Radeon R9 290X (und der folgen­den Preissenkungen von Nvidia) deutlich an, auch wenn die Karten tech­nisch gesehen größten­teils alte Bekannte mit geändertem Namen sind. Mittlerweile hat Nvidia sogar eine Nachfol­ge-Mikroarchitektur der seit der GTX-600-Generation aktuel­len Kepler-Generation mit dem Codenamen »Maxwell« auf den Markt gebracht – allerdings bislang nur als Einsteigerkarten wie etwa der neuen Geforce GTX 750 Ti. Sowohl AMD als auch Nvidia wagen voraussichtlich noch 2014 den Umstieg von der momentanen 28-Nanometer-Ferti­gung auf den neuen 20-Nanometer-Prozess für ihre Grafikchips. DirectX 11.2 bleibt aber nach wie vor die Schnittstelle der Wahl, auch wenn AMDs Mantle-Alternati­ve wohl mehr Un­terstützung fin­den wird als ursprünglich er­wartet. Was AMD, Intel und Nvidia in den kommenden Monaten genau in Sachen Prozessoren und Gra­fikkarten vorhaben, lesen Sie auf debn folgenden Seiten.

Die SSD-Preise fallen weiterhin. Allerdings wird der Markt zunehmend von Herstellern mit eigener Speicherfertigung wie Samsung und Sandisk beherrscht.Die SSD-Preise fallen weiterhin. Allerdings wird der Markt zunehmend von Herstellern mit eigener Speicherfertigung wie Samsung und Sandisk beherrscht.

Trotz der weitgehenden Innovationslosig­keit bei CPUs und Grafikkarten im vergan­genen Jahr waren die Abgesänge auf den PC als Spieleplattform beim Erscheinen der Playstation 4 und der Xbox One im Novem­ber 2013 erstaunlich zaghaft. Kein Wunder, setzen beide Konsolen doch nun auf PC-Hard­ware mit x86-Prozessor sowie DirectX-11-Grafik, was den PC als Spiele­maschine letztendlich nur stärken kann. Zum einen werden dank der acht (relativ langsamen) Rechenkerne der in Playstation 4 und Xbox One werkeln­den AMD-APUs auch die in Spiele-PCs vor­herrschenden Vierkern-CPUs von verstärk­ter Multi-Core-Anpassung der Spiele- Engines profitieren. Zum anderen erreicht die Grafik der zahlreichen Multiplattform- Titel dank der DirectX-11-Grafikeinheit der neuen Konsolen endlich das technische (wenn auch nicht das leistungsmäßige) Ni­veau des PC und wird einen im Laufe des Jahres immer stärker spürbaren Qualitäts­sprung nach vorne machen.

Schöner wird das Spielen in den kommen­den Monaten auch durch eine ganze Reihe Verbesserungen bei der Monitortechnolo­gie, wodurch zunehmend mehr Auswahl für Spieler entsteht. In den vergangenen Jahren wurden die Displays zwar langsam größer, setzen aber größtenteils auf die in Sachen Bildqualität eingeschränkten TN-Panels. Mittlerweile haben Sie die Wahl zwischen erschwinglichen IPS- oder VA-Modellen mit deutlich besserer Bildqualität und trotzdem spieletauglichen Reaktionszeiten oder ext­rem beschleunigten TN-Panels mit 144 statt der üblichen 60 Bilder pro Sekunde. 2014 wird sich diese Auswahl noch erheblich ver­größern und zudem durch die in den Mas­senmarkt drängenden, hochauflö­senden 4K-Monitore erweitert.

Star Citizen - Screenshots ansehen

Die größten Innovationen erlebt der Spiele- PC aber abseits der traditionellen Kernkom­ponenten und der Multi-Millionen-Titel von großen Publishern. Indie-Spiele, entwickelt von einer Handvoll Programmierern, über­trafen die großen Marken in Sachen Popula­rität aufgrund ihrer innovativen Konzepte und des enormen Spiel­spaßes abseits des Main­streams im vergangenen Jahr um ein Vielfaches. Und dank Community- Finanzierung entstehen sogar mehrere Millionen Dollar teure Pro­duktionen wie Star Citizen abseits der gän­gigen Entwicklungswege. Aber nicht nur Spiele profitieren von der Offenheit des PC als der flexibelsten Spiele-Plattform, die sich am schnellsten an die sich ständig ändern­den Gegebenheiten anpasst und dank ihrer Flexibilität die meisten neuen Trends er­schafft. Auch die VR-Brille (»VR« für »virtu­elle Realität«) Oculus Rift entstand durch die Investition Tausender von der Idee Be­geisterter und ist nun eines der meist er­warteten Hardware-Pro­dukte 2014 für Spieler.

Valve bringt mit den »Steam Machines« zwar keine eigene Spielkonsole, will das Wohnzimmer aber mit PC-Spielen erobern.Valve bringt mit den »Steam Machines« zwar keine eigene Spielkonsole, will das Wohnzimmer aber mit PC-Spielen erobern.

Kleine Indie-Entwickler und Kickstarter-Finan­zierung durch die Com­munity verändern die gewohnte Spieleland­schaft rund um den PC immer schneller. Mit Valve schickt sich dazu einer der größten (sprich: finanzstärksten) Akteure im Markt der PC-Spiele an, die traditionelle Trennung hinsichtlich des bevorzugten Einsatzortes zwischen PC (Schreibtisch) und Spielkonsole (Couch) im Laufe des Jahres möglichst auf­zulösen. Steam Machines, Steam OS und Steam Streaming lauten die Schlagworte, mit denen Valve noch 2014 die Vorausset­zungen schaffen will, PC-Spiele auf Wunsch problemlos auch im Wohnzimmer am TV zu genießen. Dank der potenziell besseren (PC-)Grafik sowie der im Vergleich zu Play­station 4 und Xbox One erheblich günstige­ren Spielepreise dürfte das den einen oder anderen überzeugen, 2014 doch auch im Wohnzimmer lieber auf dem PC statt auf einer Konsole zu spielen. Eine detaillierte Analyse von Valves Plänen für die Zukunft des PC-Spielens finden Sie im Artikel Steam Machines, Steam OS & Co.


Kommentare

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

wird geladen ...

ALLE NEWS, VIDEOS UND SPIELE

Zur Themenseite Viel Spaß auf der Gamescom wünschen