Harry Potter und der Halbblutprinz - Verschiebung kostet 120 Mio. Dollar Umsatz

Die am Montag angekündigte Verschiebung von Harry Potter und der Halbblutprinz sorgt beim Publisher Electronic Arts in diesem Jahr für ein Umsatzloch von 120 Millionen US-Dollar. Wie der Spielehersteller gegenüber der US-Börsenaufsicht SEC mitteilte, wird dieser Umsatzbetrag im laufenden Geschäftsjahr (bis 31. März 2009) nun fehlen. EA hatte das Spiel zum sechsten Film der Harry-Potter-Reihe von November 2008 auf Sommer 2009 verschoben, da das Hollywood-Studio Warner Bros. im Vormonat überraschend den Start des gleichnamigen Films ebenfalls in das kommenden Jahr verlegt hatte. Film und Spiel sollen wie in der Vergangenheit gleichzeitig erscheinen.

von Rene Heuser,
09.09.2008 13:49 Uhr

Die am Montag angekündigte Verschiebung von Harry Potter und der Halbblutprinz sorgt beim Publisher Electronic Arts in diesem Jahr für ein Umsatzloch von 120 Millionen US-Dollar. Wie der Spielehersteller gegenüber der US-Börsenaufsicht SEC mitteilte, wird dieser Umsatzbetrag im laufenden Geschäftsjahr (bis 31. März 2009) nun fehlen. EA hatte das Spiel zum sechsten Film der Harry-Potter-Reihe von November 2008 auf Sommer 2009 verschoben, da das Hollywood-Studio Warner Bros. im Vormonat überraschend den Start des gleichnamigen Films ebenfalls in das kommenden Jahr verlegt hatte. Film und Spiel sollen wie in der Vergangenheit gleichzeitig erscheinen.

Aus der EA-Mitteilung geht auch hervor, wie profitabel das Lizenzspiel für den Publisher ist. Durch die Verschiebung von Harry Potter und der Halbblutprinz würde Konzerngewinn pro Aktie um 13 Cent niedriger als bisher erwartet ausfallen, hieß es. Umgerechnet sind dies mehr als 40 Millionen Dollar Reingewinn, die EA entgehen.

Zwar sind die Umsätze und Gewinne nicht verloren, sondern vorerst nur verschoben. Jedoch könnte eine Veröffentlichung Mitte nächsten Jahres negative Auswirkungen für EA haben. Der bisher angepeilte Termin im November lag mitten im umsatzträchtigen Weihnachtsgeschäft und es dürfte schwierig werden, die gleichen Verkaufszahlen in der eher schwachen Sommerzeit einzufahren.


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