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Hegemony: Philip of Macedon im Test - Pappa ante Portas

Globale Strategie funktioniert nur als Rundenspiel? Von wegen, denn trotz Schwächen beweist dieser günstige Independent-Titel das Gegenteil.

von Patrick Lück,
01.08.2010 11:00 Uhr

Die Eltern von historischen Lichtgestalten haben ein Problem: So richtig kennt sie keiner. Alexander der Große etwa schrieb mit seinem Feldzug über Persien nach Indien eine so übergroße (Erfolgs-) Geschichte, dass die Leistungen seines auch nicht grade untätigen Vaters Philipp II. von Makedonien dagegen komplett abstinken.

Dabei war er es, der Alexander ein modernes und schlagkräftiges Heer sowie die absolute Vorherrschaft (Hegemonie) Makedoniens über Griechenland hinterließ. Der kleine unabhängige Entwickler Longbow Games nimmt sich nun in Hegemony: Philip of Macedon seiner Geschichte an. Das Spiel gibt es auf der Homepage des Herstellers für 30 US-Dollar (ca. 25 Euro) zum Download.

Hegemony: Philip Of Macedon - Screenshots ansehen

Wie der Titel bereits verrät, tragen Sie in der Rolle von König Philipp den Kampf um die Vorherrschaft im antiken Griechenland aus. Dabei mischt das Spiel auf interessante Weise Rundenstrategie-Elemente mit Echtzeitstrategie.

Unerbittliche Echtzeit

Sie beginnen Ihren Aufstieg zur Großmacht unter den denkbar lausigsten Bedingungen: Nur mit ihrer persönlichen Kavallerie als Leibgarde und einem kleinen Dörfchen. Mit Ihrem Trüppchen ziehen Sie nun in Echtzeit über die komplett in 3D gestaltete Landschaft Griechenlands. Die grafische Qualität hinkt dabei weit hinter den Schlachtfeldern von Empire: Total War her, und die steif animierten, polygonarmen und schwach texturierten Einheiten fallen vor allem auf der größten Zoomstufe negativ auf.

Abgesehen davon erfüllt die Grafik ihren Zweck. Die wichtigsten Gebäude und Einheiten sind gut auseinanderzuhalten, zudem geht die Bedienung der frei bewegbaren Kamera gut von der Hand. Die ideale Übersicht zu finden, fällt leicht, zumal Hegemony mehr als 40 Zoomstufen anbietet. Ab einer bestimmten Kamerahöhe blendet die 3D-Landschaft übergangslos in eine 2D-Kartendarstellung über. Dort sind alle Einheiten, Städte und Objekte ähnlich wie auf der Rundenkarte der Total War-Spiele als Icons oder Figuren dargestellt. Hier behalten Sie am besten die Übersicht über Ihr Reich, verlegen Truppen und planen Nachschubstrecken.

Trotzdem läuft auch in dieser Ansicht die Echtzeit-Uhr unerbittlich weiter. Glücklicherweise können Sie das Spiel aber jederzeit mit der Leertaste pausieren, um Anweisungen zu erteilen. Außerdem können Sie stets frei speichern.

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