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Hellgate Global im Test - Auferstanden aus Ruinen

Dämonen in der Londoner U-Bahn niederballern? Das kennen wir schon aus dem 3D-Diablo Hellgate: London. Koreanische Entwickler haben den Mutliplayer-Modus des Action-Rollenspiel unter dem Namen Hellgate: Global neu aufgelegt - als Free2Play-Titel.

von Moritz Holzapfel,
19.07.2011 18:01 Uhr

In Korea trägt Hellgate Global den Namen Hellgate Ressurection, also »Auferstehung« – wie passend. Denn der koreanische Entwickler HanbitSoft hat den eingemotteten Online-Modus des Action-Rollenspiels Hellgate: London wiederbelebt und zum eigenständigen Free2Play-Titel umgemodelt. Inzwischen ist Hellgate Global auch außerhalb Koreas offiziell gestartet (zumindest in die Open Beta), der Shop für Bezahl-Inhalte hat seine Pforten geöffnet. Höchste Zeit also, dass wir uns erneut in den Londoner Untergrund wagen.

Bevor wir beginnen, die U-Bahnschächte von Ungeziefer zu säubern, entscheiden wir uns in Hellgate Global für eine von sechs Klassen. Dabei hat sich im Vergleich zum Vorgänger nichts getan: Die Templer hackschnetzeln mit Klinge und Schild, Jäger nehmen alles in die Hand was sonst dem Militär vorbehalten ist, und Kabalisten vertrauen immer noch auf ihre ausgeflippten Foki. Bei den insgesamt sechs Unterklassen wurde ein wenig an den Talenten geschraubt, wirklich anders spielen sich die Klassen aber nicht.

Hellgate Global - Screenshots ansehen

Die Spielwelt: Wo geht’s hier zur Schlacht?

Nach der schnellen Charaktererschaffung, stehen wir auch schon in einer Ruinengasse. Egal, ob wir ein Hellgate-Veteran oder -Neuling sind, wir werden im Schnelldurchlauf durch ein überarbeitetes Tutorial gepresst, das uns rasch in sämtliche wichtigen Spielelemente einführt.

Die Stationen sind der einzige Punkt außerhalb der Chats, an dem die Spieler aufeinandertreffen. Dementsprechend viel ist hier los.Die Stationen sind der einzige Punkt außerhalb der Chats, an dem die Spieler aufeinandertreffen. Dementsprechend viel ist hier los.

Anschließend gelangen wir in den erste U-Bahnhof, welche als Sammelstelle für Spieler, Händler und Auftraggeber dient. Letztere kennen wir bereits aus Hellgate: London, auch an den oft generischen Missionszielen (»Töte X Monster«) hat sich wenig geändert. Immerhin wurden die Aufftragstexte überarbeitet, und die Questgeber klingen nun nicht mehr von der ersten Sekunde an, als seien sie aus dem Irrenhaus entflohen.

Zudem gibt’s ein paar neue Aufträge. Zum Beispiel überlässt uns ein Auftraggeber gleich zu Beginn des Spiels einen Komplettsatz an einzigartiger Ausrüstung, die uns für die Dauer des Auftrags hochklassige Talente verleiht. So sehen wir gleich am Anfang, wie mächtig unser junger Held einmal austeilen wird.

Aus den Bahnstationen führen Portale in instanzierte Questgebiete, die wir zusammen mit bis zu vier Mitkämpfern betreten - alle Inhalte lassen sich aber auch solo angehen. Umso mehr Spieler uns begleiten, umso stärker werden die Monster. Um »Ninja-Looting« (also den Diebstahl von Beute) zu vermeiden, sieht jeder Spieler nur seine eigene Beute, und kann daher nach Belieben einsammeln, was so rumliegt. Wenn jemand einen besonders hochwertigen Gegenstand eingesammelt, werden alle Spieler darüber benachrichtigt. So kommt man leicht ins Tauschgeschäft.

Die Beutestücke: Mehr Blut, mehr Loot

Auch alleine macht es Spaß, sich durch die Gegnerhorden zu metzeln. In typischer Diablo -Manier lassen besiegte Gegner bessere Ausrüstungsgegenstände und Waffen fallen. Vor allem die Waffen-Vielfalt ist beachtlich, zumal sich je nach Gerät unsere Spielweise verändert. Neu in Hellgate Global: Wenn wir eine bestimmte Anzahl an Ungeheuern in einem Areal getötet haben, bekommen wir es mit einem Botschafter der Hölle zu tun. Dieser Bossgegner ist nicht nur um einiges zäher als seine Kumpanen, er teilt auch gehörig aus.

Gerade am Anfang ist diesen Obermotzen nur schwer beizukommen. Wenn man sie mal besiegt hat, hinterlassen sie aber eine Flut von Gegenständen. Nicht selten befinden sich sogar Ausrüstung von legendärer Qualität darunter. Wenn man bedenkt, dass wir je nach Dungeon eine bis zwei dieser wandelnden Schatzkisten erlegen, kommt man bald darauf, dass das Inventar schnell mit teils hochwertigen, teils nutzlosem Kram überläuft.

Dieser Botschafter der Hölle hinterlässt eine eher magere Ausbeute. Doch immerhin werten die blauen Gegenstände gerade zu Beginn des Spiels unsere Ausrüstung ungemein auf.Dieser Botschafter der Hölle hinterlässt eine eher magere Ausbeute. Doch immerhin werten die blauen Gegenstände gerade zu Beginn des Spiels unsere Ausrüstung ungemein auf.

Um Platz zu schaffen, können wir gefundene Gegenstände mit einem Mausklick in Rohstoffe zerlegen. Damit verwirklichen wir Baupläne, die uns starke einzigartige Gegenstände bringen. Das Crafting-System ist dabei sehr simpel gehalten, sämtliche Rohstoffe kommen von zerlegten Items, die Pläne können wir von Gegnern erbeuten oder im Auktionshaus ersteigern. Nach Fertigstellung des Gegenstandes verschwindet das Rezept.

Crafting-Talentpunkte oder -Berufe gibt es dabei nicht. Dafür benötigen wir bei hochwertigen Rezepten zusätzlich Materialien wir, die wir nur von den Höllenbotschaftern bekommen. Im Gegenzug sind die Rezepte im Vergleich zu Hellgate: London deutlich mächtiger, die zusammengeschraubten Waffen dezimieren die Zombiemassen oft in Sekundenschnelle.

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