Hellgate: London - ...wird super!

von Gunnar Lott,
12.05.2006 09:16 Uhr

O Gott, wo anfangen? Mal schnell das wesentliche: Hellgate wird von ehemaligen Blizzard-Leuten entwickelt, darunter den Erfindern von Diablo. Und ein Diablo-Killer verspricht es zu werden: ein unkompliziertes Action-Rollenspiel mit zufallsgenerierten Levels, zahllosen Items und massenhaft Geschnetzel. Und einer sich bereits jetzt andeutenden Liebe zum Detail, die Ihresgleichen sucht. Vor den coolen Hintergrund eines Londons in der Zukunft, das von Dämonen überfallen wurde. Einzelne Orte sind fotorealistisch nachgebaut, etwa das Britische Museum oder der Buckingham-Palast.

Aber mal langsam: Egal, ob Sie online oder offline spielen, die Levels sind zufällig, es gibt es unveränderliche Orte. Das sind die U-Bahnhöfe, die von den Menschen gehalten werden. Sind Sie offline unterwegs, finden Sie dort Händler, Heiler und Auftraggeber - sind Sie online, ist das genauso, aber es laufen auch noch Spieler herum, mit denen Sie reden und tauschen können. Zusätzlich können Sie natürlich Gruppen bilden, die in ihrer Größe je nach Map begrenzt sind.

Es gibt drei Arten von Aufträgen, die Sie annehmen können: Quests führen die Story fort, Tasks sind kleine Nebenaufgaben, Events sind Ereignisse, die zufällig auftreten und zu schnellen Aufträgen führen. Ein Beispiel für einen Event: Als wir in einem Gebiet ankommen, gibt es eine Videobotschaft von einem Techpriest, der Hilfe braucht. Sein Aufenthaltsort ist auf der Spielkarte markiert, wir gehen hin. Er erzählt von Kameraden, die er verloren hat, an einem dunklen Ort in der Nähe. Und gibt uns eine Art Leuchtmonokel, damit wir uns zurechtfinden. Tatsächlich gibt es an der von ihm genannten Stelle kein Licht - das Monokel ist hilfreich. Wir schlachten uns durch, finden die Jungs, Rückkehr, Belohnung, fertig.

Eine neue Charakterklasse wurde erstmals gezeigt: der Cabalist. Das ist eine Art Beschwörer, der Elementarwesen herbeirufen kann, die dann mit ihm kämpfen. Wie viele das sind, und was sie können, hängt von den Skillpunkten ab, die man investiert hat. Damit sind zwei Klassen bekannt: Cabalist und Templar.

Wer übrigens bei der 3D-Grafik eher an einen Shooter denkt, liegt falsch - Hellgate: London ist ein reinrassiges Rollenspiel. Zwar müssen Sie ballern, aber die meisten Waffen haben Flächeneffekte, treffen ist leicht. Es geht nicht ums Zielen, sondern darum, was für Werte Ihr Charakter hat.

Schwer zu beschreiben, aber bei der Vorführung deutlich ist die Perfektion mit der die Entwickler auch an Kleinigkeiten denken. Wir glauben fest an die Qualität dieses Titels.


Kommentare(0)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.