Hired Guns: The Jagged Edge - Inoffizieller Jagged Alliance-Nachfolger angespielt

Wir haben eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie. Erst die gute: Hired Guns ist praktisch das Gleiche wie Jagged Alliance 2.

von Fabian Siegismund,
06.03.2008 12:21 Uhr

Wir haben eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie. Erst die gute: Hired Guns ist praktisch das Gleiche wie Jagged Alliance 2. Sie müssen den fiktiven Bananenstaat Diamantküste von einem bösen Diktator befreien, heuern dazu im simulierten Internet bis zu 18 Söldner an, verteilten die auf bis zu sechs Trupps, ziehen die Grüppchen in einer Strategiekarte übers Land und wählen Schlachtfelder aus, auf denen Sie dann Banditen, Milizen oder Soldaten in einem Runden-Taktikmodus zur Strecke bringen, in dem jeder Schuss, jede Bewegung und jedes Hinternkratzen Aktionspunkte kostet - ein Taktik-Feuerwerk.

Nun die schlechte Nachricht: Hired Guns ist praktisch das Gleiche wie Jagged Alliance 2. Automatismen kennt das Spiel nicht, jede noch so kleine Aktion Ihrer Söldner erfordert mehrere Klicks, die Kamera lässt sich nicht so drehen, wie man sie gerne hätte, oftmals bleibt unverständlich, warum Söldner A einen Gegner sieht, während der gleiche Schurke für Söldner B unsichtbar bleibt, und nach jedem Kampf müssen Sie per Hand die vom Feind erbeuteten Waffen aufsammeln und anschließend in verschiedene Lager umverteilen - ein Bedienungs-Rohrkrepierer.

Unsere erste Testversion von Hired Guns leidet außerdem unter einigen Bugs. Mal verschwindet das komplette Arsenal unseres Chef-Söldners auf Nimmerwiedersehen aus seinem Inventar, mal müssen wir Gegner außerhalb der Karte finden, um eine Runde beenden zu können, und simple Abstürze gibt’s natürlich auch. Ob wir deshalb bis heute Morgen um drei Uhr in Diamantküste rumgerannt sind oder ob das Spiel einfach so fesselt, dass man die Zeit vergisst, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe von GameStar.


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