HIS Radeon HD 5830 iCooler V Turbo - Leiser Lüfter, aber teuer

Der vom Hersteller leicht erhöhte Takt der 220 Euro teuren HIS Radeon HD 5830 iCooler V Turbo verpufft in unseren Benchmark-Tests.

von Daniel Visarius,
28.09.2010 08:13 Uhr

In kleine Gehäuse passt die Radeon HD 5830 iCooler V Turbo nicht ohne Weiteres.In kleine Gehäuse passt die Radeon HD 5830 iCooler V Turbo nicht ohne Weiteres.

Die HIS Radeon HD 5830 iCooler V Turbo mit 1.024 MByte leidet im Test unter dem gleichen Problem wie die Sapphire Radeon HD 5830: Im Vergleich zur Geforce GTX 460 liefert die 220-Euro-Karte einfach zu wenig Spieleleistung. Daran ändert auch die werkseitige Übertaktung von 800/4.000 MHz auf 840/4.400 MHz nichts. Auffallend bei beiden getesteten Radeon HD 5830-Karten: Weitere manuelle Taktsteigerungen, im Fall der iCooler V Turbo bis 875 MHz Chiptakt stabil, bringen unterm Strich keine höhere Leistung (das Bios der HIS-Platine erlaubt maximal 875 MHz).

So können Sie mit der iCooler V Turbo zwar bis 1920x1200 flüssig spielen und oft auch Kantenglättung aktivieren. Nur rechnet die Geforce GTX 460 mit 1.024 MByte Videospeicher in jeder Lage klar schneller. Ein Beispiel: Colin McRae: Dirt 2 läuft auf der HD 5830 in 1920x1200 mit vierfacher Kantenglättung mit 43,6 fps etwas schneller als auf der 30 Euro günstigeren Zotac GTX 460 768 MByte mit 41,9 fps. Allerdings setzt sich die nur zehn Euro teurere 1.024-MByte-Variante Palit GTX 460 Sonic Platinum mit 57,1 fps deutlich ab. Der iCooler-V-Kühler wird unter Volllast im 3D-Betrieb dafür nur leicht hörbar. Im Lieferumfang finden Sie bis auf die Karte selbst und eine Treiber-CD nur noch einen DVI- auf VGA- sowie passende Stromadapter für die zwei sechspoligen Stromanschlüsse – absolute Standardkost.

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