HTC Vive - Endkunden-Version nicht für Messen und Demos zugelassen

HTC hat eine neue Version seines Virtual-Reality-Headsets Vive angekündigt, die speziell für Unternehmen gedacht ist und statt 799 US-Dollar gleich 1.200 US-Dollar kostet – ohne Steuern. Wird eine Endkunden-Version für öffentliche Demos verwendet, erlischt die Garantie.

von Georg Wieselsberger,
14.06.2016 11:48 Uhr

Das HTC Vive wird nun auch in einer teureren Business Edition angeboten, die sich technisch aber nicht unterscheidet.Das HTC Vive wird nun auch in einer teureren Business Edition angeboten, die sich technisch aber nicht unterscheidet.

Update: HTC hat in seinen Bedingungen zum VR-Headset Vive noch einmal klargestellt, dass jeglicher kommerzielle Einsatz eines für Endkunden gedachten Geräts automatisch dazu führt, dass die Garantie verfällt. Die Nutzung in einer »kommerziellen Umgebung« sei ein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen. Das bedeutet, dass das Vive auch nicht auf Messen oder für öffentliche Demos verwendet werden darf, wenn dafür nicht extra die teurere Business Edition gekauft wurde.

Quelle: vrodo.de

Originalmeldung: HTC scheint inzwischen keinerlei Probleme bei der Auslieferung seines Virtual-Reality-Headsets Vive zu haben. Erst vor einigen Tagen hatte das Unternehmen angekündigt, dass Käufer nach einer Bestellung im hauseigenen Webstore nach nur 72 Stunden ihr Vive erhalten werden und das weltweit. Nun hat das Unternehmen auch noch eine weitere Version des HTC Vive angekündigt.

Die sogenannte Business Edition richtet sich speziell an Unternehmen, unterscheidet sich aber technisch überhaupt nicht von den Exemplaren für private Nutzer. Auch der Lieferumfang mit einem Headset, zwei Controllern, zwei Basis-Stationen und den Kabeln bleibt gleich. Es liegen aber vier Polster für das Gesicht bei. Bislang deckt die Garantie des HTC Vive nur die Nutzung für persönliche Unterhaltung ab, nicht aber für kommerzielle Zwecke. Das ändert sich bei der Business Edition, die gerade für solche Einsätze gedacht ist.

Während private Kunden nur ein einziges Exemplar des HTC Vive bestellen dürfen, können Unternehmen die Business Edition auch in größeren Stückzahlen ordern. Ein weiterer Vorteil, den sich manche Spieler mit einem HTC Vive wohl auch wünschen würden, ist der im Preis enthaltene telefonische Kundendienst für Besitzer der Business Edition, der Probleme schnell lösen soll.

Das HTC Vive Business Edition kostet allerdings auch deutlich mehr als die Endkunden-Version. In den USA werden statt 799 US-Dollar immerhin gleich 1.200 US-Dollar fällig, beide Preise enthalten wie üblich keine Steuern. Die neue Business Edition soll noch im Juni 2016 in den USA, Großbritannien, Kanada, Deutschland und Frankreich erhältlich sein. Später sollen auch Unternehmen weltweit diese Version des HTC Vive bestellen können.

Quelle: Pressemitteilung

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