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I.G.I. 2 im Test

Auf leisen Sohlen und mit präzisen Waffen macht der englische Super-Spion David Jones einem russischen Syndikat den Garaus.

01.04.2003 15:12 Uhr

Fast unbegrenzte Sichtweite, schöne Bodentexturen und viele Details - die Außenareale sind riesig und sehenswert. (1024x768)Fast unbegrenzte Sichtweite, schöne Bodentexturen und viele Details - die Außenareale sind riesig und sehenswert. (1024x768)

Der Mann hat noch echtes britisches Benehmen: Statt mit dem Cocktailglas in der einen Hand und einer hübschen Frau in der anderen gegen Superschurken zu kämpfen, bleibt Agent David Jones ruhig und bescheiden. Der Top-Spion im Taktik-Shooter I.G.I. 2 arbeitet zwar wie Bond bei einem Geheimdienst ihrer Majestät, kommt aber ohne unsichtbares Auto oder andere extravagante Gimmicks aus. Kreppsohlen, ein Laptop und solide Präzisionswaffen helfen ihm im Kampf gegen das Böse. In seiner Rolle legen Sie sich mit einem mysteriösen russischen Syndikat an, das durch High-End-Computerchips an Geld und Macht kommen will. Anders als in Ubi Softs aktueller Schleich-Referenz Splinter Cell sehen Sie das Geschehen aus der Ich-Perspektive, außerdem kommt es häufiger zu Schusswechseln.

Große Kämpfe

Tief unten in einer Mine liefert David Jones sich auf fahrenden Zügen eine heiße Schießerei.Tief unten in einer Mine liefert David Jones sich auf fahrenden Zügen eine heiße Schießerei.

Grafisches Highlight sind die teils extrem großen Levels, gegen die selbst die Außenareale von Unreal 2 mickrig wirken. Der Trick dahinter: Die I.G.I.-Technik wurzelt in einer Flugsimulations-Engine, die das norwegische Entwicklerteam Innerloop Studios entsprechend aufgemotzt hat. Da liegen riesige Fabrikanlagen mit detaillierten Gebäuden und Schutzeinrichtungen zwischen gewaltigen Bergmassiven mit Wäldern und Büschen. Auch Innenräume kriegt das Programm gut hin, lediglich mit Gegnermodellen tut es sich etwas schwer.

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Sprache: Deutsch

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