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Iiyama Prolite B2776HDS - Alleskönner zum fairen Preis

Iiyama spendiert dem Prolite B2776HDS ein dickes Ausstattungspaket. Ob sich der günstige 27-Zöller auch für Spieler rechnet, klärt unser Test.

von Hendrik Weins,
23.03.2012 14:21 Uhr

Mit dem Iiyama B2776HDS bietet Iiyama nach eigenen Worten das »perfekte Display für jeden anspruchsvollen Anwender«. Und auf dem Papier lesen sich die vielen Funktionen des 27-Zöllers in der Tat vielversprechend: die Reaktionszeit beträgt nur eine Millisekunde, der TFT ist höhenverstell- und drehbar, alle nötigen Anschlüsse sind an Bord und auch die technischen Angaben zu Kontrast und Bildhelligkeit sind beeindruckend hoch. Wir testen den Iiyama B2776HDS in mehreren Spielen und im Alltagsbetrieb beim Schreiben von Artikeln und beim Surfen im Internet.

Mit einer Auflösung von 1920x1080 bietet der Iiyama Standardkost, erst deutlich teurere Modelle verfügen über die höhere Auflösung von 2560x1440. Dafür macht der 280-Euro-Monitor auf dem Schreibtisch eine gute Figur: die Rahmenbreite ist erfreulich dünn, die Höhenverstellbarkeit dient der Ergonomie und die LED-Hintergrundbeleuchtung verhilft dem Iiyama B2776HDS zu einer guten Energieeffizienz.

Der Iiyama Prolite B2776HDS bietet eine gute Bildqualität, volle Spieletauglichkeit und ergonomische Flexibilität zum fairen Preis von 280 Euro.Der Iiyama Prolite B2776HDS bietet eine gute Bildqualität, volle Spieletauglichkeit und ergonomische Flexibilität zum fairen Preis von 280 Euro.

Spieletest

In der Standardeinstellung reagiert der Iiyama B2776HDS mit gemessenen 20,5 ms, kein Vergleich zu den von Iiyama angegebenen 1 ms. Erst nach manuellem Eingriff per On Screen Display können wir die Schaltzeiten beschleunigen. Dazu wechseln wir entweder im Menü unter »Display« vom Modus »Standard« auf »Game« oder erhöhen im gleichen Menü den Wert von Overdrive manuell. In der höchsten Stufe produziert Overdrive allerdings sichtbare Schlieren, erst zwei Stufen unter dem Maximalwert verschwinden diese wieder.

Für optimalen Spielspaß empfehlen wir daher entweder Overdrive auf den mittleren Wert zu stellen oder die »Game«-Einstellung zu nutzen, auch wenn dann die Helligkeit deutlich zu hoch gewählt wird. Diese können Sie aber nachträglich anpassen. In schnellen Spielen wie Quake Live reagiert der Iiyama B2776HDS im »Game«-Modus mit 6,3 ms stets schnell und schlierenfrei, langsamere Titel wie Echtzeitstrategie- oder Onlinerollenspiele sehen auch in der Standard-Einstellung gut aus, können aber bei schnellen Schwenks Schlieren produzieren. Daher sollten Si8e auch in diesen Spielen Overdrive zumindest auf Stufe 2 oder 3 stellen.

Bildqualität

In der Werkseinstellung strahlt der 27-Zoll-Monitor viel zu hell, liefert aber ein gute Bildqualität. Aufgrund der großen Bildschirmdiagonale von 27 Zoll und der dazu etwas niedrig wirkenden Auflösung von 1920x1080 sehen sehr feine Linien und kleinen Schriftarten ziemlich grob aus, was aber nur bei genauem Hinsehen auffällt. Die Ausleuchtung gibt keinen Anlass zur Kritik, auch helle Lichthöfe konnten wir keine entdecken. In dunklen Spielen oder Filmen fällt der recht niedrige Schwarzwert auf, der fast an das Niveau teurerer Modelle mit MVA- oder IPS-Panel heranreicht.

Die Helligkeit reicht auch in hellen Spielezimmern aus, das entspiegelte Display ist frei von störenden Reflexionen. Um das Optimum aus dem TFT herauszuholen, sollten Sie aber dennoch bei starkem Sonnenschein die Rollläden oder Vorhänge etwas zuziehen. Bauart bedingt eng sind die Blickwinkel des Iiyama B2776HDS. Zwar neigt das TN-Panel des 27-Zöllers nicht übermäßig stark zum Verfälschen von Farben, bei mittelstarken Abweichungen von der optimalen Sitzposition direkt vor dem TFT waschen Farben aber sichtbar aus. Vor allem bei vertikalen Positionsänderungen verliert die Darstellung deutlich an Qualität, horizontale Bewegungen fallen weniger stark auf. Einstellungen für das Bildverhältnis gibt es nur rudimentär: So können Sie lediglich einstellen, ob zum Beispiel 1280x1024 seitengetreu oder gestreckt dargestellt werden soll, eine native Anzeige beherrscht der TFT hingegen nicht.

Ausstattung, Bedienung und Verarbeitung

Der Iiyama-Monitor lässt sich flexibel auf die eigene Sitzposition anpassen.Der Iiyama-Monitor lässt sich flexibel auf die eigene Sitzposition anpassen.

Anschluss an den PC findet der Iiyama B2776HDS per HDMI, DVI und VGA, der Hersteller legt dem Monitor ein DVI- sowie ein VGA-Kabel bei, ein HDMI-Kabel müssten wir allerdings extra kaufen. Im Gegensatz zu manch anderem LED-Monitor packt Iiyama das Netzteil in das Gehäuse des B2776HDS anstatt es auszugliedern. Entweder per HDMI oder mit dem mitgelieferten Audiokabel können wir den Monitor an den PC anschließen und die eingebauten Lautsprecher nutzen. Die beiden 1,5-Watt-Quäker sind aber wie die meisten eingebauten TFT-Boxen bestenfalls für die Wiedergabe von Windows-Klängen zu gebrauchen, Musik, Filme oder Spiele überfordern die Mini-Boxen völlig.

Durch das Bildschirmmenü navigieren wir mit vier Tasten, die am unteren Bildschirmrand sitzen. Im Dunkeln fällt das vergleichsweise schwer, da die Tasten nicht beleuchtet sind. Wer sich allerdings die Funktionsweise der vier Tasten einprägt, kommt auch ohne Licht gut zurecht, denn die Tasten haben alle eine klar definierten Druckpunkt. Das Menü an sich ist vergleichsweise logisch aufgebaut, auch wenn nicht immer auf den ersten Blick klar ist, was sich hinter Beschreibungen wie »i-Style Color verbrigt« (in diesem Fall voreingestellte Profile für Spiele, Filme und Co.).

An der Verarbeitung haben wir nichts auszusetzen. Der Monitor steht fest und sicher auf dem dreifüßigen Standfuß, ohen das irgendetwas knarzen oder knacken würde. Die mattschwarze Plastikoberfläche sieht zwar nicht sehr edel aus, ist aber schmutzunanfällig. Für den Preis von 280 Euro ungewöhnlich ist die Höhenverstellung, dazu lässt sich der 27-Zöller kippen und drehen, allein die (vergleichsweise unwichtige) Pivotfunktion fehlt. Mit 28 Watt zieht der Monitor im Test zudem wenig Energie aus der Steckdose.

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