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IL-2 Sturmovik 1946 im Test

Im Jahr 1946 war der Zweite Weltkrieg eigentlich beendet. In der neuen Flugsimulation der russischen Entwickler Maddox Games (Pacific Fighters) geht er nun aber erst richtig los.

von Benedikt Plass-Fleßenkämper,
17.01.2007 11:41 Uhr

Schade: Die Passagiere sitzen untätig rum, statt durch den Zug zu laufen oder sich miteinander zu unterhalten.Schade: Die Passagiere sitzen untätig rum, statt durch den Zug zu laufen oder sich miteinander zu unterhalten.

Die beliebte Flugsimulation IL-2 Sturmovik erhält nach Forgotten Battles und Pacific Fighters eine weitere Fortsetzung. Der neue Teil mit dem simplen Untertitel 1946 versteht sich dabei vielleicht sogar als umfassendste Flugsimulation überhaupt. Denn neben zahlreichen Neuerungen beinhaltet IL-2 Sturmovik: 1946 auch sämtliche Spielinhalte der Vorgänger, inklusive aktueller Updates.

Kalter Krieg

Das Grundgerüst von IL-2 Sturmovik: 1946 bilden neun neue Kampagnen, in denen Sie auf Seiten der deutschen, sowjetischen und japanischen Luftwaffe kämpfen. Interessant ist vor allem die alternative Hintergrundgeschichte. Drei der neun Kampagnen spielen nämlich im namensgebenden Jahr 1946 und gehen davon aus, dass der Zweite Weltkrieg noch nicht beendet ist.

Die Aussicht wird durch die Cockpitgeräte verdeckt. Eine übersichtlichere Kameraperspektive gibt es von den Geschützstellungen.Die Aussicht wird durch die Cockpitgeräte verdeckt. Eine übersichtlichere Kameraperspektive gibt es von den Geschützstellungen.

In den demzufolge hypothetischen Kämpfen zwischen der Sowjetunion und Deutschland werden weiterentwickelte Jäger- und Raketenflugzeuge eingesetzt, die es in der Realität nie in den Himmel geschafft haben. Die fast 200 neuen Missionen der neun Kampagnen spielen sich sehr abwechslungsreich: Mal muss ein Lastwagenkonvoi in der Nähe von Kiew zerstört werden, ein anderes Mal liefert man sich einen Luftkampf über den Schneewüsten von Finnland.

Wie schon bei den Vorgängern verschenkt auch der neue Teil in Sachen Präsentation viel Potenzial. In einem optisch tristen Menü erfährt man seine nächsten Einsatzziele und erhält einen kleinen Überblick über das Fluggebiet; kurz darauf hockt man bereits im Cockpit und erinnert sich hoffentlich noch an die Einsatzziele. Immerhin lässt sich ein Kartenausschnitt, auf dem die Wegpunkte und Ziele markiert sind, einblenden. Videosequenzen fehlen.

Üben, üben, üben

Der Schwierigkeitsgrad der Einsätze steigt langsam, aber stetig. So können Sie in Ruhe die komplizierte Steuerung der Flugzeuge erlernen, denn ein echtes Tutorial gibt es leider nicht. Lediglich einige Videos erläutern die Grundfunktionen und zeigen, wie Sie etwa von einem Flugzeugträger starten.

Die Einsatzbesprechungen sind nicht immer sonderlich informativ. Oft weiß man in der Luft gar nicht, was man genau machen soll.Die Einsatzbesprechungen sind nicht immer sonderlich informativ. Oft weiß man in der Luft gar nicht, was man genau machen soll.

Da bereits der Start von einer normalen Landebahn etwas Übung benötigt, dürfen Sie in den einfacheren Missionen löblicherweise auch gleich in der Luft beginnen. Trotzdem sollten Sie sich beim Fliegen viel Zeit nehmen. Die meisten Einsätze beschäftigen Sie länger als eine Stunde.

Abspeichern ist während einer Mission nicht möglich, immerhin lässt sich die Zeit ein wenig beschleunigen. Es kann schon vorkommen, dass man über 45 Minuten lang lediglich weit entfernte Check- points abfliegt, ohne dass überhaupt etwas passiert, und dann erst in den letzten fünf Minuten ein paar Kämpfe anstehen.

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