Illegales Filesharing - Filmemacher bedanken sich

Ink. So lautet der Titel eines Films von Double Edge Films, der jedoch keinerlei Unterstützung durch große Film-Vertriebe erhielt und nur in 15 Kinos in den USA gezeigt wurde. Er war daher auch finanziell ein Verlustgeschäft.

von Georg Wieselsberger,
01.12.2009 15:46 Uhr

Doch seitdem der Film ungefähr am 5. November als illegale Kopie auf diversen Seiten auftauchte und laut Double Egde Films 500.000 Mal heruntergeladen wurde, stieg Ink bei der Filmdatenbank IMDB schnell von Platz 12.991 bis auf den 14. Platz und befindet sich noch immer unter den Top 100. Dies gaben die Filmemacher auf ihrer Webseite bekannt.

Aufgrund der Popularität bei IMDB wurde der Film bei Netflix, Blockbuster und anderen Unternehmen als Ausleih-DVD angeboten und soll stets vergriffen sein. Nun gibt es den Film auch bei iTunes und Netflix instant, wo er sich gut verkauft. Hulu soll als nächster Anbieter folgen und auch ein kaufbarer Download auf der Film-Webseite ist geplant. Ohne illegales Filesharing wäre der Film wohl weiterhin praktisch unbekannt, doch so kann Double Edge Films hoffen, über Verkäufe und Fanartikel den Verlust auszugleichen, vielleicht sogar Gewinn zu machen.

Der Film, der den Bewertungen zufolge vor allem Zuschauer bis 18 Jahre anspricht (9,8 von 10 Punkten in dieser Gruppe), handelt laut IMDB von zwei gegensätzlichen, unsichtbaren Kräften, die durch gute Träume oder Alpträume um die Seelen der Menschen kämpfen. Ein Vater und seine Tochter finden sich in dieser Welt wieder, die nur in ihrem Unterbewusstsein existiert. Wirklich nur dort?

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