Illegales Filesharing - Auch in Hollywood, Parlamenten und Unternehmen weit verbreitet

Während die Filmindustrie das illegale Filesharing auf jede erdenkliche Weise bekämpft, laufen in den Büros in Hollywood und in Parlamenten anscheinend gleichzeitig illegale Downloads.

von Georg Wieselsberger,
28.12.2012 12:03 Uhr

Laut Torrentfreak hat ein Test in Zusammenarbeit mit der BitTorrent-Monitoring-Firma Scaneye ergeben, dass auch in den Büros der Hollywood-Studios von Paramount Pictures, Disney, Sony Pictures, Warner Brothers und 20th Century Fox fleißig illegales Filesharing betrieben wird.

In dem Bericht werden nur wenige der teils unkenntlich gemachten IP-Adressen als »Spitze des Eisbergs« veröffentlicht, doch es handelt sich um statische IP-Adressen, die den Filmstudios zuzuordnen sind. Demnach laden Angestellte der Filmstudios sowohl Fernsehserien als auch Filme herunter, unabhängig davon, ob es sich um Produkte anderer großer Konkurrenten oder um Indie-Produktionen handelt.

Aber auch im Justizministerium der USA, bei der Armee, im US-Repräsentantenhaus, im Heimatschutz-Ministerium, bei Plattenfirmen und in Europäischen Parlamenten – auch im Deutschen Bundestag – sitzen viele illegale Filesharer. Torrentfreak könnte laut eigener Aussage Adressen von fast jedem Unternehmen oder jeder Organisation nennen, die statische IP-Adressen verwendet, beispielsweise Facebook, Microsoft und sogar das Film-Streaming-Unternehmen Netflix.


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