In-App-Käufe in Kinderspielen - Kanye West beschimpft Entwickler

Kanye West ist kürzlich bei Twitter die Hutschnur geplatzt: In gleich mehreren Tweets regte sich der US-Rapper über Entwicklerstudios auf, die In-App-Käufe in ihren Kinderspielen ermöglichen.

von Tobias Ritter,
12.10.2015 12:16 Uhr

Es ist zwar kein Kinderspiel, aber auch beim Mobile-Game Dungeon Keeper gab es bereits Ärger um Mikrotransaktionen und In-App-Käufe.Es ist zwar kein Kinderspiel, aber auch beim Mobile-Game Dungeon Keeper gab es bereits Ärger um Mikrotransaktionen und In-App-Käufe.

Dass Kinder hin und wieder Mamas und Papas Kreditkarten zum Glühen bringen, um sich per Mikrotransaktion irgendwelche Inhalte für ihre Lieblingsspiele zu kaufen, ist ein altbekanntes Problem. Und nun scheint es sogar einen Prominenten erwischt zu haben.

Der US-Rapper Kanye West ließ kürzlich seinem Ärger über In-App-Kaufangebote in Kinderspielen bei Twitter freien Lauf - und beschimpfte dabei direkt einmal alle Entwicklerstudios, die sich auf diese Art und Weise bereichern wollen:

"Scheiß auf jedes Spiele-Unternehmen, das In-App-Käufe in Kinderspielen zulässt. Wenn ein Spiel für einen Zweijährigen gemacht ist, erlaubt ihnen doch einfach, Spaß zu haben und gebt ihren Eltern eine Pause, verdammt nochmal. Das macht doch keinen Sinn! Wir geben unseren Kindern das iPad und alle fünf Minuten kauft es sich irgendwas neues!"

Auch wenn West damit sicherlich vielen Eltern aus der Seele spricht: Möglicherweise würde es ihm bereits weiterhelfen, die entsprechenden Optionen in den Einstellungen des iPads zu deaktivieren.

Kleines Detail am Rande übrigens: Auch Wests Ehefrau Kim Kardashian hat bereits ein Mobile-Game für eine eher jüngere Zielgruppe auf den Markt gebracht - und zwar eines mit eben jenen In-Game-Käufen, die der US-Rapper nun so vehement kritisiert hat.


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