Intel - Das Mooresche Gesetz gilt nicht ewig

Gordon Moore von Intel behauptete im Jahr 1965, dass sich die Anzahl der Schaltkreise in einem Chip jährlich verdoppeln würde. 1975 änderte er den Zeitraum auf zwei Jahre. Inzwischen geht man von 18 bis 24 Monaten aus.

von Georg Wieselsberger,
21.09.2007 10:10 Uhr

Gordon Moore von Intel behauptete im Jahr 1965, dass sich die Anzahl der Schaltkreise in einem Chip jährlich verdoppeln würde. 1975 änderte er den Zeitraum auf zwei Jahre. Inzwischen geht man von 18 bis 24 Monaten aus.

Auf dem Intel Developer Forum sagte Moore nun, dass er erwarte, sein "Gesetz" würde in 10 bis 15 Jahren nicht mehr gültig sein. Jede physikalische Größe käme einmal an eine Grenze, die nicht überschritten werden könne.

So könne ein Gate in einem Chip nicht beliebig dünn gebaut werden und bereits heute sei man bei nur fünf Molekülen angelangt. Weniger als ein Molekül sei logischerweise nicht möglich, aber schon weniger als nur fünf erzeuge große Probleme.

Nebenbei verriet Moore noch, dass Intel ursprünglich Moore-Noyes Electronics heissen sollte, nach den Gründern Moore und Robert Noyes. Allerdings fand man einen Namen, der nach "more noise" (mehr Lärm) klingt, nicht verkaufsfördernd.


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