Intel - EU-Kommission mit drei neuen Vorwürfen

Zu den neuen Vorwürfen der EU-Kommission gegenüber Intel sind nun Einzelheiten bekannt geworden. Es handelt sich um drei neue detailierte Punkte, die nun im Wettbewerbsverfahren behandelt werden.

von Georg Wieselsberger,
18.07.2008 13:24 Uhr

Zu den neuen Vorwürfen der EU-Kommission gegenüber Intel sind nun Einzelheiten bekannt geworden. Es handelt sich um drei neue Punkte, die nun im Wettbewerbsverfahren behandelt werden. So soll Intel einem führenden europäischen PC-Händler bedeutende Rabatte dafür gewährt haben, dass dieser nur Intel-basierte PCs anbietet. Außerdem soll Intel einen marktführenden OEM-Hersteller dafür bezahlt haben, dass dieser die Einführung einer Produktreihe mit AMD-Prozessoren verzögert. Der gleiche OEM-Hersteller soll von Intel deutliche Rabatte unter der Bedingung erhalten haben, dass er alle Prozessoren für Laptops von Intel bezieht. Laut der EU-Kommission stellt jeder einzelne Punkt bereits einen Mißbrauch der marktbeherrschenden Stellung von Intel dar, in Kombination würden sich diese Verstöße jedoch gegenseitig verstärken und seien Teil einer wettbewerbswidrigen Strategie, die darauf abziele, AMD den Zugang auf den Markt zu erschweren oder unmöglich zu machen.

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