Intel Atom schadet Centrino 2 - Konkurrenz im eigenen Haus

Stu Pann, Vizepräsident im Verkauf von Intel, ist über den Erfolg des Intel Atom und den damit ausgestatteten Netbooks nicht wirklich glücklich.

von Georg Wieselsberger,
30.11.2008 15:20 Uhr

Stu Pann, Vizepräsident im Verkauf von Intel, ist über den Erfolg des Intel Atom und den damit ausgestatteten Netbooks nicht wirklich glücklich. Intel hätte erwartet, dass die Netbooks vor allem in ärmeren Ländern und bei Jugendlichen erfolgreich sein würden, doch tatsächlich werden die kleinen Rechner überall und auch von bisherigen Notebook-Kunden gekauft. Dazu passt auch die Meldung von DigiTimes, nach der die Notebook-Plattform Centrino 2 nur in 30 Prozent der verkauften Notebooks eingesetzt wird, weil der Preis zu hoch sei. Nicht zuletzt durch die günstigen Netbooks ist das Preisgefüge bei mobilen Rechnern in Bewegung geraten. Sollte Intel tatsächlich durch Verkäufe des Atom-Prozessors gleichzeitig Centrino 2-Kunden verlieren, stellt sich der Erfolg des Atom eher als Problem heraus. Aus diesem Blickwinkel erscheint die Entscheidung von AMD, das Netbook-Segment nicht zu bedienen, nur logisch.

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