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Intel Core i7 7700K - Schnellste Vierkern-CPU für Spieler

Im Test tritt der Intel Core i7 7700K der Kaby Lake-Generation in den Benchmarks gegen die Vorgänger und AMDs FX-CPUs an – rechtfertigt die Spiele-Performance im Vergleich einen Umstieg oder sind die Fortschritte zu klein?

von Nils Raettig,
11.01.2017 11:06 Uhr

Intel Core i7 7700K im Test - Die schnellste Spiele-CPU 8:09 Intel Core i7 7700K im Test - Die schnellste Spiele-CPU

Der Core i7 7700K im Test ist Intels neues Flaggschiff im Desktop-Bereich abseits der sehr teuren Broadwell-E-CPUs für den Sockel 2011-3. Der Kaby-Lake-Prozessor löst die Skylake-CPU Core i7 6700K ab, wichtigste Neuerung ist der veränderte Takt, der sowohl im Standard- als auch im Boost-Modus ein gutes Stück erhöht wurde.

Die Verfügbarkeit des 7700K ist wie bei vielen anderen Kaby-Lake-Prozessoren mittlerweile auf breiter Basis gewährleistet, im Vergleich zu den Vorgängern liegen die Preise momentan aber meist noch etwas höher. So kostet der Core i7 7700K aktuell etwa 380 Euro, während der Core i7 6700K für 350 Euro zu haben ist.

Die Preise sollten sich mit der Zeit allerdings weiter annähern, gleiches gilt für die aktuell noch recht teuren Mainboards mit den neuen Chipsätzen wie Z270 oder H270. Zwingend nötig ist eine solche Hauptplatine nicht, mit einem passenden BIOS-Update laufen Kaby-Lake-Prozessoren auch auf Mainboards mit den Vorgänger-Chipsätzen Z170 & Co. Achten Sie aber darauf, dass ein entsprechendes Update in der Regel vor der Installation der Kaby-Lake-CPU mit einem Skylake-Prozessor durchgeführt werden muss.

Ob sich ein Wechsel zu Kaby Lake für Spieler lohnt, klären wir mit Benchmarks. Eines muss man dabei allerdings unabhängig von den Messergebnissen im Hinterkopf behalten: AMD wird voraussichtlich Anfang Februar seine neuen Ryzen-CPUs auf den Markt bringen. Glaubt man ersten inoffiziellen Benchmarks, könnten die Ryzen-Prozessoren eine echte Alternative zu Intel für Spieler sein und damit auch Druck auf Intels Preisgestaltung ausüben – erste Ryzen-Modelle sollen angeblich bereits im Februar 2017 erscheinen.

Kaby Lake im Detail

Der Core i7 7700K setzt wie seine Skylake-Vorgänger auf den Sockel 1151, dadurch kann er mit einem passenden BIOS-Update auch auf Skylake-Mainboards genutzt werden.Der Core i7 7700K setzt wie seine Skylake-Vorgänger auf den Sockel 1151, dadurch kann er mit einem passenden BIOS-Update auch auf Skylake-Mainboards genutzt werden.

Nach dem lange Zeit von Intel verfolgten Tick-Tock-Modell hätte auf die 2016 erschienene Skylake-Architektur in 14 Nanomentern (Tock) eigentlich innerhalb von ein bis eineinhalb Jahren eine neue Fertigungstechnik in kleinerer Strukturbreite folgen müssen (Tick). Dieses Schema hat Intel inzwischen aber aufgegeben beziehungsweise aufgelockert und setzt nun auf drei statt zwei Schritte: Nach der Einführung einer neuen CPU-Architektur wird im darauf folgenden Jahr der Fertigungsprozess auf kleinere Strukturbreite umgestellt. In einem dritten Schritt erscheint dann eine überarbeitete Version, die aber die gleiche Architektur und den gleichen Fertigungsprozess nutzt.

Kaby Lake ist daher am ehesten mit den Haswell-Refresh-Prozessoren aus dem Jahr 2014 vergleichbar, die ebenfalls primär etwas höhere Taktraten (in der Regel magere 100 MHz) mit sich gebracht haben. Möglich macht das die von Intel als »14nm+« bezeichnete Fertigung, die bei gleicher TDP zumindest spürbare Taktsteigerungen mit sich bringt.

Das gilt vor allem für den in Spielen sehr wichtigen Turbo-Modus bei der Belastung von mehr als einem Kern. Der Core i7 6700K erreicht dann nur noch seinen Standardtakt von 4,0 Ghz, der Core i7 7700K schafft dagegen sogar bei Last auf allen vier Kernen noch 4,4 GHz – das ist auch schon der größte Unterschied zwischen i7 7700K und i7 6700K.

Auch der offiziell unterstützte RAM-Takt steigt mit Kaby Lake an, statt DDR4-Speicher mit 2.133 MHz wird jetzt DDR4-Speicher mit 2.400 MHz geboten. Mit einem passenden Mainboard ist es aber auch im Falle von Skylake problemlos möglich, genau so hoch oder noch höher getakteten Speicher zu verwenden.

Zu guter Letzt wurde die für Spieler aufgrund der vergleichsweise niedrigen 3D-Leistung ohnehin nicht wirklich interessante integrierte Grafikeinheit (Intel HD Graphics 530/630) leicht überarbeitet. Sie bietet jetzt HEVC-Main-Unterstützung, um für das Streamen von 4K-Videos und für HDR gerüstet zu sein, ihre 3D-Leistung wurde dagegen nicht erhöht.

Auch bei den neuen Mainboard-Chipsätzen gibt es nur wenige Änderungen, hier steigt primär die Anzahl der maximal unterstützten PCI Express 3.0-Lanes von 20 auf 24, außerdem nennt Intel offiziell die Unterstützung der Optane-Speicher-Technik. Bis passende Produkte auf den Markt kommen, könnte es aber noch eine Weile dauern. Grundsätzlich ist es übrigens auch möglich, eine Skylake-CPU auf einem Board mit neuem Z270-Chipsatz zu betreiben, unsere Tests haben wir im Falle des 6700K und des 6600K aber noch mit einem Z170-Mainboard durchgeführt.

Unser Testexemplar des Core i7 7700K lässt sich recht gut übertakten: Im offenen Testaufbau mit Noctua NH-D15-Kühler können wir bei einer Spannungserhöhung um 0,1 Volt stabil mit 5,0 GHz auf allen Kernen spielen (in diesem Fall GTA 5), auch die Temperaturen bleiben dabei in unkritischen Bereichen.Unser Testexemplar des Core i7 7700K lässt sich recht gut übertakten: Im offenen Testaufbau mit Noctua NH-D15-Kühler können wir bei einer Spannungserhöhung um 0,1 Volt stabil mit 5,0 GHz auf allen Kernen spielen (in diesem Fall GTA 5), auch die Temperaturen bleiben dabei in unkritischen Bereichen.

Technische Daten

Core i7 7700K

Core i7 6700K

Core i7 5775C

Core i7 4790K

Code-Name

Kaby Lake

Skylake

Broadwell

Haswell

Kerne

4

4

4

4

Threads

8

8

8

8

Takt

4,2 GHz

4,0 GHz

3,3 GHz

4,0 GHz

Turbo-Takt

4,5 GHz

4,2 GHz

3,7 GHz

4,4 GHz

L3-Cache

8 MByte

8 MByte

6 MByte

8 MByte

Speicher

DDR4-2400, DDR3L-1600

DDR4-2133, DDR3L-1600

DDR3 1600

DDR3 1600

Grafikeinheit

HD Graphics 630

HD Graphics 530

Iris Pro 6200

HD Graphics 4600

TPD

91 Watt

91 Watt

65 Watt

88 Watt

Sockel

1151

1151

1150

1150

Fertigung

14 nm+

14 nm

14 nm

22 nm

Preis

ca. 380 Euro

ca. 350 Euro

ca. 400 Euro

ca. 350 Euro

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