Intel - Havok FX für Physikberechnungen auf GPUs liegt auf Eis

Nach dem Kauf von Havok durch Intel ist es ruhig geworden um die bis dahin als Havok FX bekannte Software, die Physikberechnungen auf Grafikchips durchführen sollte. Laut Richard Huddy von AMD , einem ehemaligen ATi -Mitarbeiter, ist es nun unwahrscheinlich geworden, dass Havok FX jemals veröffentlicht oder in vielen Spielen eingesetzt werden wird. Auch Jen-Hsun Huang , CEO von Nvidia äusserte sich ähnlich und sprach von negativen Folgen des Kaufes von Havok durch Intel.

von Georg Wieselsberger,
21.11.2007 01:53 Uhr

Nach dem Kauf von Havok durch Intel ist es ruhig geworden um die bis dahin als Havok FX bekannte Software, die Physikberechnungen auf Grafikchips durchführen sollte. Laut Richard Huddy von AMD, einem ehemaligen ATi-Mitarbeiter, ist es nun unwahrscheinlich geworden, dass Havok FX jemals veröffentlicht oder in vielen Spielen eingesetzt werden wird. Auch Jen-Hsun Huang, CEO von Nvidia äusserte sich ähnlich und sprach von negativen Folgen des Kaufes von Havok durch Intel.

Über die Gründe von Intel kann nur spekuliert werden, aber offensichtlich kann Intel nicht sonderlich daran interessiert sein, dass Grafikchips zur Zeit in Sachen Physikberechnungen den Prozessoren den Rang ablaufen. Intel stellt keine Grafikkarten her und die integrierten GPUs in Intel-Chipsätzen sind vermutlich auch für Havok FX zu schwach. Böse Zungen behaupten daher, dass Intel Havok nur gekauft hat, um unliebsame Konkurrenz zu blockieren und zu verhindern, dass Spieler lieber in neue Grafikkarten statt Prozessoren investieren - zumindest so lange, bis Intels Larabee erscheint.


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